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    Moskau wirbt für Stationierungsverbot von Kurzstrecken-Atomwaffen in Drittländern

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    Dem neuen Vertrag zum Abbau strategischer Atomwaffen, den Russland und die USA im April unterzeichnen wollen, soll laut dem russischen Außenminister Sergej Lawrow ein Verbot für die Stationierung taktischer Kernwaffen in dritten Staaten folgen.

    MOSKAU, 26. März (RIA Novosti). Dem neuen Vertrag zum Abbau strategischer Atomwaffen, den Russland und die USA im April unterzeichnen wollen, soll laut dem russischen Außenminister Sergej Lawrow ein Verbot für die Stationierung taktischer Kernwaffen in dritten Staaten folgen.

    Die Gespräche über die atomare Abrüstung müssten fortgeführt werden, kommentierte Lawrow am Freitag in Moskau die Ankündigung, dass Russland und die USA am 8. April in Prag einen neuen Vertrag zur Reduzierung der strategischen (weitreichenden) Atomwaffen unterzeichnen werden.

    Als erster Schritt sollte die Stationierung taktischer Atomwaffen in dritten Ländern verboten werden, sagte Lawrow. Er verwies auch darauf, dass neben den Atomwaffen immer neue konventionelle Waffensysteme entwickelt würden, die hinsichtlich der Zerstörungskraft und der Einwirkung auf die strategische Stabilität den Kernwaffen nicht nachstünden.

    Der russische Präsident Dmitri Medwedew und sein US-Kollege Barack Obama hatten sich bei einem Telefonat am Freitag darauf verständig, am 8. April in Prag einen neuen Vertrag über die atomare Abrüstung zu unterzeichnen, der das im Dezember abgelaufene START-Abkommen ersetzt.

    Laut Lawrow wird die neue Vereinbarung gleich nach der Unterzeichnung den Parlamenten beider Staaten zur Ratifizierung unterbreitet. Die Ratifizierung durch beide Staaten könnte nach Lawrows Einschätzung noch im April erfolgen.

     

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