02:58 22 November 2017
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    Juschtschenko wittert bei neuen Ministern Tickets für „Titanic“

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    Der ukrainische Ex-Präsident Viktor Juschtschenko spricht dem neuen Kabinett jede Lebensfähigkeit ab und geißelt Premier Nikolai Asarow wegen seiner „reuigen“ Haltung beim jüngsten Moskau-Besuch.

    MOSKAU, 27. März (RIA Novosti). Der ukrainische Ex-Präsident Viktor Juschtschenko spricht dem neuen Kabinett jede Lebensfähigkeit ab und geißelt Premier Nikolai Asarow wegen seiner „reuigen“ Haltung beim jüngsten Moskau-Besuch.

    „Wenn im 21. Jahrhundert in einem europäischen Staat eine Koalition mit den Kommunisten gebildet wird, wobei die Kommunisten das Wirtschaftsministerium übernehmen, bekomme ich den Eindruck, dass sich die Jungs Tickets für die ‚Titanic’ beschaffen“, zitierte die ukrainische Agentur UNIAN am Samstag den Ex-Präsidenten. Im neuen ukrainischen Kabinett agiert Kommunist Wassilij Zuschko als Wirtschaftsminister.

    Juschtschenko kritisierte auch die Haltung von Regierungschef Nikolai Asarow (Partei der Regionen) bei dessen jüngstem Moskau-Besuch als „leichte und primitive Politik“. „Als ukrainischer Staatsbürger wünschte ich nicht, dass der Ministerpräsident meines Landes mit dem Vorschlag nach Moskau reist, sich reuig zu geben“.

    Asarow hatte am Donnerstag seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin einen politischen Neuanfang vorgeschlagen: „Ich denke, wir sollten vielleicht alles vergessen, was zwischen unseren Ländern in den letzten fünf Jahren gegeben hat. Wir sollten eine neue Seite aufschlagen“.

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