06:51 25 November 2017
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    Russland und IAEO wollen Vorrat an niedrig angereichertem Uran anlegen

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    Russland und die Internationale Atomenergieorganisation (IAEO) werden am heutigen Montag, dem 29. März, im Wiener Hauptquartier ein Abkommen über das Anlegen eines Garantievorrates an niedrig angereichertem Uran auf russischem Territorium unterzeichnen.

    MOSKAU, 29. März (RIA Novosti). Russland und die Internationale Atomenergieorganisation (IAEO) werden am heutigen Montag, dem 29. März, im Wiener Hauptquartier ein Abkommen über das Anlegen eines Garantievorrates an niedrig angereichertem Uran auf russischem Territorium unterzeichnen.

    Die Bevorratung ist ein Schlüsselmoment der russischen Initiative zum garantierten Erbringen von Leistungen des nuklearen Brennstoffzyklusses. Diese Initiative sieht den Aufbau eines Systems von internationalen Zentren für die Sicherstellung des Brennstoffzyklusses vor und hat das Ziel, allen interessierten Staaten den gleichen Zugang zur Atomenergie bei der Einhaltung der Forderungen zur Nichtweiterverbreitung von Kernwaffen zu gewährleisten.

    Das Abkommen werden Rosatom-Chef Sergej Kirijenko und IAEO-Generaldirektor Yukiya Amano unterzeichnen.

    Als praktische Entwicklung dieser russischen Initiative war 2007 ein Internationales Zentrum für Urananreicherung auf der Basis des Anreicherungswerkes in Angarsk (Gebiet Irkutsk, Sibirien) eingerichtet worden.

    Die russische Regierung schlug vor, einen Garantievorrat an niedrig angereichertem Uran UF6 in einer Menge von 120 Tonnen mit einem Anreicherungsgrad von zwei bis 4,95 Prozent anzulegen. Dieser Vorrat soll mit Garantie der IAEO im Internationalen Zentrum für die IAEO-Mitgliedsländer angelegt werden, die eventuelle Störungen bei Lieferungen von niedrig angereichertem Uran haben.

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