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    Russland setzt UN-Sanktionen gegen Nordkorea in Kraft

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    Mehr als zehn Monate nach dem Atomtest in Nordkorea hat Russland Sanktionen gegen das kommunistische Land verhängt, wie dies die Resolution des UN-Sicherheitsrats vom 12. Juni 2009 vorschreibt.

    MOSKAU, 30. März (RIA Novosti). Mehr als zehn Monate nach dem Atomtest in Nordkorea hat Russland Sanktionen gegen das kommunistische Land verhängt, wie dies die Resolution des UN-Sicherheitsrats vom 12. Juni 2009 vorschreibt.

    Ein entsprechendes Dekret unterzeichnete der russische Präsident Dmitri Medwedew am Dienstag. Demnach wird allen unter der russischen Rechtshoheit stehenden Unternehmen, Banken, Organisationen aber auch Privatpersonen rückwirkend mit dem 12. Juni untersagt, Waffen und damit verbundene Güter in Nordkorea zu kaufen.

    Auch werden Waffenlieferungen nach Nordkorea sowie der Transit für das kommunistische Land bestimmter Rüstungen und damit verbundener Güter durch russisches Territorium verboten. Zudem gilt das Verbot für Finanzdienstleitungen und Transaktionen einschließlich der Vergabe von Exportkrediten und Subventionen, wenn diese Maßnahmen das nordkoreanische Atomprogramm fördern können.

    Nordkorea hatte am 25. Mai einen Atomtest durchgeführt. Am 12. Juni verabschiedete der Weltsicherheitsrat eine Resolution, die neben der Verschärfung der früheren Strafmaßnahmen gegen Nordkorea auch neue beinhaltet.

    Diese Resolution sieht internationale Sanktionen gegen die nordkoreanische Führung, eine Verhärtung des Waffenembargos und - bei Verdacht des Transports von verbotenen Gütern nach Nordkorea - auch die Durchsuchung von Schiffen auf hoher See vor. Ungeachtet der Sanktionen testete Nordkorea einen Monat später mehrere Kurzstreckenraketen.

     

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