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    Peking registriert positive Signale aus Washington - Obama für "Ein-China"-Politik

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    China begrüßt die Erklärungen von US-Präsident Barack Obama und Vizeaußenamtschef James Steinberg zu ihrem Festhalten an einer konstruktiven Entwicklung der amerikanisch-chinesischen Beziehungen und über die Respektierung der territorialen Integrität Chinas.

    PEKING, 30. März (RIA Novosti). China begrüßt die Erklärungen von US-Präsident Barack Obama und Vizeaußenamtschef James Steinberg zu ihrem Festhalten an einer konstruktiven Entwicklung der amerikanisch-chinesischen Beziehungen und über die Respektierung der territorialen Integrität Chinas.

    Der offizielle Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Qin Gang, sagte am Dienstag in Peking: "China begrüßt die positive Einstellung von Präsident Obama und Vizeaußenamtschef Steinberg zu den amerikanisch-chinesischen Beziehungen", sagte er. "Wir haben registriert, dass die amerikanische Seite bei den Fragen von Taiwan und Tibet ihre Verpflichtungen bekräftigt hat."

    Wie der chinesische Diplomat weiter ausführte, war die bisherige Präsidentschaft von Barack Obama eine Zeit "der konstruktiven Entwicklung der amerikanisch-chinesischen Beziehungen". In letzter Zeit seien aber die Beziehungen zwischen beiden Ländern auf "unerwünschte Hindernisse" gestoßen, die weder den Interessen der USA noch den Interessen der VR China entsprechen. Chinas Regierung strebe eine umfassende aktive Zusammenarbeit mit den USA an.

    Bei der Entgegennahme des Beglaubigungsschreibens des neuen chinesischen Botschafters, Zhang Yesui, hatte Obama betont, dass die USA "positive Beziehungen" mit China als ihr Ziel sehen. Der US-Präsident bekräftigte Washingtons Festhalten an der Politik von "einem China", die die Anerkennung der Souveränität Chinas über Taiwan und Tibet voraussetzt.

    Auf einer Pressekonferenz am Montag sagte US-Vizeaußenamtschef Steinberg, dass beide Seiten "in der Lage sind, Fortschritte auf dem überaus stabilen und viel versprechenden Weg in unseren Beziehungen zu machen".

    In den vergangenen Monaten waren die chinesisch-amerikanischen Beziehungen in eine Krise geraten, die auf den Beschluss der USA, Waffen an Taiwan zu verkaufen, auf das neueste Treffen des US-Präsidenten mit dem Dalai Lama und auf die Unzufriedenheit Washingtons mit dem angeblich zu niedrig angesetzten Yuan-Kurs zurückzuführen ist.

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