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    Währungsunion arabischer Golfstaaten gründet erste Institute

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    Der Verwaltungsrat der Währungsunion arabischer Golfstaaten hat die organisatorischen Fragen und die Aufgaben der bevorstehenden Gründung der Union am Dienstag in seiner ersten Sitzung in der saudiarabischen Hauptstadt erörtert.

    ABU DHABI, 31. März (RIA Novosti). Der Verwaltungsrat der Währungsunion arabischer Golfstaaten hat die organisatorischen Fragen und die Aufgaben der bevorstehenden Gründung der Union am Dienstag in seiner ersten Sitzung in der saudiarabischen Hauptstadt erörtert.

    Das meldet die kuweitische Zeitung Al-Quabas am Mittwoch.

    Die Gründung einer Währungsunion arabischer Golfländer, bestehend aus Saudi-Arabien, Bahrain, Katar und Kuweit, war auf dem 30. GCC-Gipfel (Staaten des Golfkooperationsrates) bekannt gegeben worden, der vom 14. bis 15. Dezember 2009 in Kuweit stattfand. Dem GCC gehören Bahrain, Katar, Kuweit, die Vereinigten Arabischen Emirate, Oman und Saudi-Arabien an. Allerdings verzichteten Oman und die Vereinigten Arabischen Emirate auf eine Teilnahme an der Währungsunion.

    Wie die Zeitung Al-Sharq al-Aswat schreibt, wird der Verwaltungsrat der Union mindestens sechsmal im Jahr zusammentreten und die nächste Sitzung im Mai 2010 durchführen.

    Der Verwaltungsrat soll die Oberste Vorbereitungskommission bilden, die ihrerseits den Exekutivpräsidenten der Währungsunion wählen und die Aufgaben der Vorbereitungsetappe ihrer Gründung lösen soll.

    Als Hauptaufgaben nennt die Zeitung die Koordinierung der Währungspolitik der Mitgliedsländer der Union, die Vervollkommnung der Arbeit ihrer Statistikbehörden und die Perfektionierung des Systems der gegenseitigen Zahlungen.

    Der Vorsitzende des Verwaltungsrates, al-Jasser, nannte weder die Fristen für die Einführung einer einheitlichen arabischen Währung noch den Zeitpunkt der Aufnahme der Arbeit einer arabischen Zentralbank, bestätigte aber die Absicht Saudi-Arabiens, den Weg der Gründung der Währungsunion zu gehen, und seine ständige Bereitschaft, zur Überwindung aller Hindernisse auf diesem Wege beizutragen.

    Im Zusammenhang mit dem Verzicht Omans und der Vereinigten Arabischen Emirate auf die Teilnahme an der Währungsunion brachte GCC-Generalsekretär Abdul Rahman Attija die Hoffnung zum Ausdruck, dass diese beiden Länder ihre Entscheidung überdenken und sich für das Wohl der Entwicklung der mit der Gründung der GCC 1981eingeleiteten Integrationsprozesse der Union anschließen.

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