10:30 25 November 2017
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    Transnistriens Präsident und OSZE-Vorsitzender besprechen Stand der Konfliktbeilegung

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    Der Präsident der nicht anerkannten Transnistrischen Moldawischen Republik Igor Smirnow und der derzeitige Vorsitzende die OSZE Kanat Saudabajew werden während des heutigen Treffens in Tiraspol den Stand der Transnistrien-Regelung besprechen.

    TIRASPOL, 01. April (RIA Novosti). Der Präsident der nicht anerkannten Transnistrischen Moldawischen Republik Igor Smirnow und der derzeitige Vorsitzende der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) Kanat Saudabajew, Außenminister Kasachstans, werden während des heutigen Treffens in Tiraspol den Stand der Transnistrien-Regelung besprechen.

    Das teilte ein Sprecher des Pressedienstes des transnistrischen Präsidenten mit.

    Die Gesprächspartner werden die Positionen Chisinaus und Tiraspols, die Arbeit der Expertengruppen Moldawiens und Transnistriens sowie die Möglichkeit für eine Wiederaufnahme des Verhandlungsprozesses im Format „fünf plus zwei“ besprechen. In diesem Format treten Moldawien und Transnistrien als Verhandlungsparteien, Russland, die Ukraine und die OSZE als Vermittler und die EU und die USA als Beobachter auf.

    „Außerdem wird beim Treffen erwartungsgemäß auch eine Reihe anderer Fragen, darunter die Wirtschaftslage in der Republik, die Durchführung der Friedensoperation und die Vorbereitung auf den 65. Jahrestag des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg, angeschnitten“, fügte der Gesprächspartner der Nachrichtenagentur hinzu.

    Nach dem Zerfall der Sowjetunion hatten einige Gebiete Moldawiens am linken Dnestr-Ufer die Moldawische Dnestrrepublik ausgerufen. Dieser Schritt Transnistriens war auf Erklärungen einiger radikal gesinnter Politiker in Chisinau zurückzuführen, nach denen der Anschluss Moldawiens an Rumänien nicht ausgeschlossen sei. Transnistrien wollte nicht rumänisiert werden und bildete die Transnistrische Moldawische Republik. Die Behörden in Chisinau versuchten darauf, ihre Truppen in die Region zu verlegen, worauf ein monatelanger blutiger Konflikt entbrannte. Gegenwärtig wird der Frieden in der Konfliktzone von den Gemischten Friedenskräften erhalten, zu denen ein russisches, ein moldawisches und ein transnistrisches Bataillon gehören. Transnistrien arbeitet weiter auf die Anerkennung seiner Unabhängigkeit hin.

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