20:35 18 November 2017
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    Russland und Kolumbien wollen bilaterale Beziehungen ausbauen

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    Die Außenminister von Russland und Kolumbien, Sergej Lawrow und Jaime Bermudez, erörtern in der nächsten Woche in Moskau die Entwicklungsperspektiven der bilateralen Beziehungen in verschiedenen Bereichen. Das teilte der amtliche Sprecher des russischen Außenministeriums, Andrej Nesterenko, am Donnerstag mit.

    MOSKAU, 01. April (RIA Novosti). Die Außenminister von Russland und Kolumbien, Sergej Lawrow und Jaime Bermudez, erörtern in der nächsten Woche in Moskau die Entwicklungsperspektiven der bilateralen Beziehungen in verschiedenen Bereichen. Das teilte der amtliche Sprecher des russischen Außenministeriums, Andrej Nesterenko, am Donnerstag mit.

    Der kolumbianische Minister wird vom 4. bis 7. April zu einem offiziellen Besuch in Moskau weilen, der im Vorfeld des 200. Jahrestages der Unabhängigkeit dieses lateinamerikanischen Staates und im Kontext des 75. Jahrestages der Aufnahme der russisch-kolumbianischen Beziehungen stattfindet.

    Laut Nesterenko sollen während der Verhandlungen Meinungen zu aktuellen Fragen der internationalen, der regionalen und der bilateralen Agenda ausgetauscht werden. Zum Abschluss der Verhandlungen soll eine gemeinsame Erklärung angenommen werden.

    Der Besuch solle der weiteren Festigung des politischen Dialoges zwischen beiden Ländern dienlich sein und die gegenseitig vorteilhafte Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen vorantreiben, so der Sprecher.

    „Es ist vorgesehen, die vertragsrechtliche Basis und die bilateralen Beziehungen zu festigen. Wir sind bereit, den Vertrag zwischen der Russischen Föderation und der Republik Kolumbien über gegenseitigen rechtlichen Beistand bei Strafverfahren sowie ein Absichtsprotokoll zur Kooperation bei Körperkultur und Sport zu unterzeichnen“, ergänzte Nesterenko.

    „Kolumbien ist einer der wichtigen Geschäftspartner Russlands in Lateinamerika“, sagte der Sprecher. Ihm zufolge hat der politische Dialog, darunter auf höchster Ebene, einen regelmäßigen und vertrauensvollen Charakter.

    „Ein festes Fundament dafür bildet die Ähnlichkeit bzw. die Übereinstimmung der Haltungen unserer beiden Länder gegenüber den meisten Schlüsselproblemen der Gegenwart. Dies ermöglicht eine enge Zusammenarbeit bei der Lösung dieser Probleme im Rahmen der UNO und anderer internationaler Organisationen“, sagte der Sprecher des russischen Außenministeriums.

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