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    Russland hält Kolumbien für wichtigen Partner in Lateinamerika

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    Russland betrachtet Kolumbien als einen wichtigen Partner in Lateinamerika und in der Welt. Beide Länder setzen sich für eine multipolare demokratische Weltordnung ein, die sich auf das Völkerrecht, die Achtung der Souveränität und die Berücksichtigung legitimer Interessen aller Länder stützt.

    MOSKAU, 02. April (RIA Novosti). Russland betrachtet Kolumbien als einen wichtigen Partner in Lateinamerika und in der Welt. Beide Länder setzen sich für eine multipolare demokratische Weltordnung ein, die sich auf das Völkerrecht, die Achtung der Souveränität und die Berücksichtigung legitimer Interessen aller Länder stützt.

    Das sagte der Amtssprecher des russischen Außenministeriums, Andrej Nesterenko, am Freitag in einem RIA-Novosti-Interview.

    Am 4. bis 7. April findet der Besuch des kolumbianischen Außenministers Jaime Bermudez Merizalde in Russland statt. Der Besuch steht im Zusammenhang mit dem 200. Jahrestag der Unabhängigkeit Kolumbiens und dem 75. Jahrestag der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Russland und Kolumbien.

    In Moskau sind Verhandlungen Merizaldes mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow geplant.

    Russland und Kolumbien seien von der Notwendigkeit überzeugt, das Ansehen der UNO als universellen Mechanismus für die Erhaltung des Friedens und der strategischen Stabilität zu festigen, sagte Nesterenko.

    Ein festes Fundament für enge Kontakte zwischen Russland und Kolumbien bilden nach seinen Worten völlig oder teilweise übereinstimmende Positionen beider Staaten, was eine enge Zusammenarbeit bei der Lösung von Schlüsselproblemen in der UNO und anderen internationalen Gremien ermöglicht.

    Ungeachtet der Weltfinanzkrise habe sich der Außenhandelsumsatz mit Kolumbien von 212 Millionen Dollar im Jahr 2008 um 5,2 Prozent auf 223,6 Millionen Dollar im vergangenen Jahr vergrößert.

    Unter den aussichtsreichsten Richtungen der bilateralen Zusammenarbeit nannte Nesterenko die Weltraumerschließung, die Energiewirtschaft, die Erdölbranche, den Maschinenbau, Hochtechnologien, den militärtechnischen Bereich, die Landwirtschaft, die Bildung, die Kultur und den Sport.

    Es werde erwartet, dass beide Außenminister nach den Verhandlungen eine gemeinsame Erklärung über den gegenwärtigen Stand der russisch-kolumbianischen Beziehungen unterzeichnen, so Nesterenko.

    Unterzeichnungsreif seien auch ein bilateraler Vertrag über gegenseitige Rechtshilfe bei Strafrechtsfällen und ein Memorandum über die Zusammenarbeit zwischen den Sportministerien beider Länder, hieß es.

     

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