22:30 15 November 2018
SNA Radio
    Politik

    Streit um den Namen "Mazedonien": Athen schlägt Skopje "Nord-Mazedonien" vor

    Politik
    Zum Kurzlink
    0 01

    Griechenland würde keine Einwände gegen den Namen "Nord-Mazedonien" für seinen nördlichen Nachbarn haben.

    ATHEN, 05. April (RIA Novosti). Griechenland würde keine Einwände gegen den Namen "Nord-Mazedonien" für seinen nördlichen Nachbarn haben.

    Das sagte Griechenlands Vizeaußenminister Dimitris Droutsas am Montag in Athen. Die Posistion Griechenlands sei klar: die ehemalige Teilrepublik Ex-Jugoslawiens sollte sich Nord-Mazedonien nennen, damit eventuelle territoriale Ansprüche an Griechenland ausgeschlossen würden.

    Zuvor hatte Griechenland erklärt, dass sich Athen dem Beitritt der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien zur Europäischen Union und zur NATO widersetzen wird, solange der Streit um den Namen "Mazedonien" nicht beigelegt ist. In Nordgriechenland gibt es ein Gebiet mit dem gleichen Namen "Mazedonien".

    "Wenn (der Ministerpräsident der früheren Republik Ex-Jugoslawiens Nikola) Gruevski unseren Vorschlag ablehnt, sollte er selber seinem Volk erklären, warum er es um die europäische Perspektive bringt. Wir hoffen, ein gegenseitig annehmbares Abkommen zu erlangen", sagte Droutsas.

    Die beiden Nachbarländer streiten bereits seit 19 Jahren um den Namen "Mazedonien". Die unter Vermittlung der UN geführten Verhandlungen wurden 2008 im Grunde genommen abgebrochen, nachdem Griechenland den NATO-Beitritt der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien blockiert hatte.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren