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    Umsturz in Kirgisien: Noch-Präsident Bakijew lehnt Asylangebot aus Weißrussland ab

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    Der entmachtete Präsident Kirgistans, Kurmanbek Bakijew, hat nach Angaben der Agentur Reuters ein Asylangebot aus Weißrussland bekommen und dieses abgelehnt.

    MOSKAU, 15. April (RIA Novosti). Der entmachtete Präsident Kirgistans, Kurmanbek Bakijew, hat nach Angaben der Agentur Reuters ein Asylangebot aus Weißrussland bekommen und dieses abgelehnt.

    „Ich habe Nein gesagt“, wurde Bakijew von Reuters zitiert. Er führe Verhandlungen mit der Übergangsregierung und vermute, dass die Interimsregierungschefin Rosa Otunbajewa seine persönliche Sicherheit bereits per Dekret garantiert habe, sagte Bakijew.

    Nach den Massenkrawallen vom 6. und 7. April, bei denen mehr als 80 Menschen getötet worden waren, hatte die kirgisische Opposition die Macht im Lande übernommen. Der formell Noch-Präsident Bakijew hält sich in seiner Heimatregion Dschalalabad im Süden des Landes verschanzt und schließt seinen Rücktritt im Austausch gegen Sicherheitsgarantien nicht aus - zuvor hatte die Interimsregierung Bakijew die Präsidentenimmunität aberkannt.

     

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