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    Syrien dementiert Raketenlieferungen an libanesische Hisbollah

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    Syrien hat die Vorwürfe aus Israel, die radikalislamische Bewegung Hisbollah im Libanon mit Scud-Raketen zu versorgen, als falsch zurückgewiesen.

    DAMASKUS, 15. April (RIA Novosti). Syrien hat die Vorwürfe aus Israel, die radikalislamische Bewegung Hisbollah im Libanon mit Scud-Raketen zu versorgen, als falsch zurückgewiesen.

    Mit seinen Anschuldigungen schüre Israel die Spannungen in der Region und bereite den Boden für eine neue Aggression vor, erklärte das syrische Außenministerium am Donnerstag. Zwei Tage da vor hatte der israelische Präsident Shimon Peres Syrien vorgeworfen, Kurzstreckenraketen Scud an Hisbollah zu liefern und damit das Kräftegleichgewicht in der Region zu stören. Auch Washington äußerte Besorgnis und warnte vor „ernsthaften Risiken“ für den Libanon.

    2006 hatte Israel während des 34 Tage langen Libanon-Krieges versucht, die Raketen der Hisbollah, die für nordisraelische Gebiete eine Bedrohung darstellten, zu vernichten. Unlängst ließ der Generalsekretär der libanesischen Bewegung, Hassan Nasrallah, jedoch wissen, die Hisbollah habe ihr Raketenpotenzial wiederhergestellt und sogar weit über den Vorkriegsstand hinaus aufgestockt und könne nun jede israelische Stadt angreifen.

     

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