14:44 22 Januar 2018
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    Chef des Golfkooperationsrates nächste Woche in Moskau zu Gast

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    Der Generalsekretär des Golfkooperationsrates (GCC), Abdel-Rahman Al-Attiyah, wird am 20. und 21. April in Moskau mit Russlands Führung über die Nahostregelung und die Situation im Persischen Golf verhandeln.

    MOSKAU, 15. April (RIA Novosti). Der Generalsekretär des Golfkooperationsrates (GCC), Abdel-Rahman Al-Attiyah, wird am 20. und 21. April in Moskau mit Russlands Führung über die Nahostregelung und die Situation im Persischen Golf verhandeln.

    Wie der Amtssprecher des russischen Außenministeriums, Andrej Nesterenko, weiter mitteilte, soll sich der GCC-Chef am kommenden Mittwoch mit dem russischen Außenminister, Sergej Lawrow, dem Ersten Vizechef des Föderationsratschefs, Alexander Torschin, dem Präsidenten der Industrie- und Handelskammer Russlands, Jewgeni Primakow und dem Nahost-Bevollmächtigten des russischen Präsidenten und Vize-Außenminister Alexander Saltanow treffen.

    "Besondere Aufmerksamkeit soll der Belebung der gemeinsamen Bemühungen um eine Regelung der Konfliktsituationen im Nahen Osten sowie der Gewährleistung der Sicherheit und Stabilität im Persischen Golf gelten; auch sollen Fragen der Koordinierung des Dialogs der Zivilisationen, des Kampfes gegen transnationalen Terrorismus und andere Bedrohungen erörtert werden", teilte Nesterenko mit.

    Dem Amtssprecher des Außenministeriums zufolge wollen die Seiten auch über die Festigung der handelswirtschaftlichen und Finanzzusammenarbeit sprechen.

    "In diesem Zusammenhang eröffnen sich unter anderem Möglichkeiten für das Einschalten russischer Firmen in den Aufbau von Megaobjekten und deren Infrastruktur im Energie-Bereich", teilte der Diplomat mit.

    Der Golf-Kooperationsrat (Gulf Cooperation Council - GCC) wurde 1981 in Abu Dhabi gegründet. Ihm gehören Bahrain, Katar, Kuwait, Oman, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate an. Der Anteil der GCC-Staaten an den Welterdölreserven liegt bei 55 Prozent, an der Weltölförderung bei etwa 20 Prozent.

     

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