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    Russland und Türkei setzten Aufbau der Sicherheitsarchitektur in Europa fort

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    Medwedew in der Türkei (16)
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    Die Präsidenten Russlands und der Türkei, Dmitri Medwedew und Abdullah Gül, sind übereingekommen, die Arbeit zum Aufbau einer effektiven Architektur der gesamteuropäischen Sicherheit fortzusetzen.

    ANKARA, 12. Mai (RIA Novosti). Die Präsidenten Russlands und der Türkei, Dmitri Medwedew und Abdullah Gül, sind übereingekommen, die Arbeit zum Aufbau einer effektiven Architektur der gesamteuropäischen Sicherheit fortzusetzen.

    „Es ging um Balkan-Fragen und die Problematik der Zypern-Regelung. Wir haben uns darüber verständigt, unsere Kontakte, unser Zusammenwirken in all diesen europäischen Fragen fortzusetzen. Ich meine damit die Initiative der Russischen Föderation zum Abschluss eines Vertrages über europäische Sicherheit“, sagte Medwedew am Mittwoch auf einer Pressekonferenz nach Verhandlungen mit seinem türkischen Amtskollegen.

    Laut Medwedew hat der türkische Präsident ihm seine Kommentare zum diesbezüglichen Entwurf geschickt. Er sei dem Herrn Präsidenten Gül für diese Aufmerksamkeit dankbar, sagte der russische Staatschef.

    Medwedew war im Sommer 2008 mit der Initiative aufgetreten, einen solchen Mechanismus zur Erhaltung des Friedens in Europa zu entwickeln, dass kein einziger Staat oder keine einzige internationale Organisation ein Monopol auf die Sicherheit haben dürfe.

    Der Vertragsentwurf über europäische Sicherheit wurde am 29. November 2009 auf der offiziellen Webseite des russischen Präsidenten veröffentlicht und späterhin den europäischen Kollegen zur Erörterung vorgelegt.

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