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    Moskau mit Verhandlungen über Iran-Resolution zufrieden

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    Russland ist mit dem Verlauf der Verhandlungen über die Resolution des UN-Sicherheitsrates zum Iran zufrieden. Das sagte Russlands Vizepremier Sergej Iwanow am Montag in Washington.

    WASHINGTON, 18. Mai (RIA Novosti). Russland ist mit dem Verlauf der Verhandlungen über die Resolution des UN-Sicherheitsrates zum Iran zufrieden. Das sagte Russlands Vizepremier Sergej Iwanow am Montag in Washington.

    Momentan erörtern die Länder der Sechsergruppe (die UN-Vetoländer plus Deutschland) einen von den USA vorgelegten Text des Resolutionsentwurfs über eventuelle zusätzliche Sanktionen gegen den Iran.

    Nach Ansicht von Diplomaten könnte dieser Prozess bis zum Juni dauern. Eine der Ursachen besteht darin, dass im Mai der Libanon im UN-Sicherheitsrat den Vorsitz führt, der angesichts des riesigen Einflusses der proiranischen Bewegung Hisbollah in diesem Land ein entschiedener Gegner von Sanktionen gegen den Iran ist.

    „Ich kann sagen, dass die Verhandlungen über die Iran-Resolution gut verlaufen“, sagte Iwanow. „Ich würde mich nicht wundern, wenn die Resolution schon in allernächster Zukunft zur Erörterung vorgelegt wird.“

    „Unseres Erachtens muss der Iran völlig offen sein, er muss die IAEO-Experten alle Nuklearanlagen besuchen lassen“, so Iwanow. „Außerdem sind wir damit einverstanden, dass es immer noch offene Fragen zum Iran gibt. Auf diese Fragen sollen exakte Antworten gegeben werden, die von der IAEO bestätigt werden. Wenn es sich um ein rein ziviles Programm handelt, ist der Iran dazu voll berechtigt.“

    Die Situation um das iranische Atomprogramm hat sich erneut zugespitzt, nachdem Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad am 11. April erklärte, Teheran habe den ersten Posten von 20-prozentig angereichtem Uran hergestellt und verfüge über die Möglichkeit der Uran-Produktion mit einem noch höheren Anreicherungsgrad. Zugleich wies er die Anschuldigungen zurück, der Iran arbeite an der Produktion von Kernwaffen.

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