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    Bakijew erobert seine Macht nicht zurück - Kirgistans Ex-Präsident Akajew

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    Spannungen in und um Kirgisien nach Sturz von Präsident Bakijew (159)
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    Der im April dieses Jahres gestürzte kirgisische Präsident Kurmanbek Bakijew hat keine Chance, die Macht wiederzugewinnen.

    MOSKAU, 18. Mai (RIA Novosti). Der im April dieses Jahres gestürzte kirgisische Präsident Kurmanbek Bakijew hat keine Chance, die Macht wiederzugewinnen.

    „Er versucht immer noch, einen rettenden Strohhalm zu finden und die Macht zurückzugewinnen. Ich denke, dass das kirgisische Volk sich endgültig entschieden hat, ohne Bakijew zu leben“, sagte sein Vorgänger, Askar Akajew, am Dienstag.

    Er halte es für kaum möglich, dass Bakijew mit der Übergangsregierung in Dialog treten werde. „Mit seinem Befehl, auf die Demonstranten, auf sein Volk zu schießen, hat er sich selbst das Urteil gefällt. Deshalb sollte er jetzt die Situation begreifen und sich zurückhalten und die Interimsregierung nicht daran hindern, die Ordnung im Land wieder herzustellen“, sagte Akajew.

    Ihm zufolge sind die gegenwärtigen Ereignisse eine Folge der missglückten fünfjährigen Regierung von Bakijew, die eine solche Reaktion in der kirgisischen Gesellschaft hervorgerufen hat. Es gäbe hier keine „Hand Moskaus“.

    Akajew zufolge versucht Bakijew noch weiter, um seine Macht zu kämpfen. „Erinnern Sie sich, wie er erklärt hat, er werde den Süden Kirgistans gegen den Norden erheben und ihn in Blut versinken lassen. Es ging um die Erhaltung seiner Macht. Und jetzt ruft er seine Anhänger auf, Konflikte zu schüren. Das zeugt gerade von seiner politischen und staatsbürgerlichen Unreife“, so Akajew.

     

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