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    Clinton: Atom-Abrüstungspakt mit Moskau sendet wichtiges Signal an Iran und Nordkorea

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    START-Vertrag (287)
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    Vom neuen Atom-Abrüstungsvertrag mit Russland verspricht sich US-Außenministerin Hillary Clinton Impulse für die Beilegung der Konflikte um die Atomprogramme von Iran und Nordkorea.

    WASHINGTON, 18. Mai (RIA Novosti). Vom neuen Atom-Abrüstungsvertrag mit Russland verspricht sich US-Außenministerin Hillary Clinton Impulse für die Beilegung der Konflikte um die Atomprogramme von Iran und Nordkorea.

    Der am 8. April von Russlands Präsident Dmitri Medwedew und US-Staatschef Barack Obama in Prag unterzeichnete Vertrag könnte zwar weder den Iran noch Nordkorea zum Einlenken bewegen, doch sende er das klare Signal, dass Russland und die USA entschlossen seien, eine Ausbreitung von Atomwaffen zu verhindern, sagte Clinton am Dienstag vor dem Auswärtigen Ausschuss des US-Senats.

    Dass sich Washington und Moskau auf die weitere atomare Abrüstung geeinigt haben, zeuge von ihrer führenden Rolle in Sachen Non-Proliferation, führte Clinton aus. Zudem habe die Arbeit am neuen Vertrag das Vertrauen und gegenseitiges Verständnis zwischen Moskau und Washington gefördert.

    Am Dienstag stellte Clinton im Senat gemeinsam mit Verteidigungsminister Robert Gates und Generalstabschef Michael Mullen den neuen START-Vertrag mit Russland vor.

    In dem neuen Vertrag zum Abbau der strategischen Atomwaffen verpflichten sich Russland und die USA dazu, die Zahl ihrer Atomsprengköpfe um ein Drittel gegenüber dem Stand zu kürzen, der im Moskauer SORT-Abkommen aus dem Jahr 2002 (1700 bis 2200 für jede Vertragspartei) vereinbart worden war. Zudem haben beide Staaten ihre Trägermittel um mehr als die Hälfte zu verringern.

     

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