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    Russlands Kriegsarchive werden im Internet zugänglich

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    Der russische Präsident Dmitri Medwedew hat das Verteidigungsministerium beauftragt, bis Ende 2012 die Digitalisierung aller russischen Archive des Zweiten Weltkrieges abzuschließen und die Dokumente im Internet in Open-Access-Ressourcen zu veröffentlichen.

    MOSKAU, 21. Mai (RIA Novosti). Der russische Präsident Dmitri Medwedew hat das Verteidigungsministerium beauftragt, bis Ende 2012 die Digitalisierung aller russischen Archive des Zweiten Weltkrieges abzuschließen und die Dokumente im Internet in Open-Access-Ressourcen zu veröffentlichen.

    Medwedew hat sich am Freitag bei einem Besuch im Stab des Moskauer Wehrbezirks mit dem Ablauf des Web-Projektes „Heldentat des Volkes im Großen Vaterländischen Krieg von 1941-1945“ vertraut gemacht.

    Wie Medwedew sich äußerte, weiß er, dass bereits 230 000 Frontberichte und 30 Millionen Auszeichnungsunterlagen im Portal „Heldentat des Volkes“ veröffentlicht sind, das seit seiner Einrichtung nahezu 1,5 Millionen Besucher verzeichnet hat.

    Medwedew wurde ferner darüber informiert, dass im Rahmen des Projektes weitere mehr als 100 Millionen Dokumentblätter mit einem Gesamtgewicht von 400 Tonnen behandelt werden müssen. Zur Digitalisierung der Archivdokumente sind täglich 350 Personen eingesetzt.

    In der ersten Etappe dieser Arbeit wurden vom 9. April bis 9. Mai dieses Jahres 2500 Frontberichte und 780 000 Auszeichnungsunterlagen unter der Web-Adresse www.podvignaroda.ru veröffentlicht.

    Dem russischen Verteidigungsminister Anatoli Serdjukow zufolge, der den Präsidenten bei seinem Besuch im Stab begleitete, wird die im Jahr 2007 eingeleitete Arbeit zur Freigabe der Archive des Großen Vaterländischen Krieges weitergeführt.

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