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    Putin: Treffen mit Georgiens Opposition dienen Wiederherstellung der Beziehungen

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    Die Treffen russischer Politiker mit Vertretern der georgischen Opposition widerspiegeln das Streben, gute zwischenstaatliche Beziehungen herzustellen, und stellen keinen Versuch dar, sich in die inneren Angelegenheiten dieses Landes einzumischen. Das erklärte Russlands Premier Wladimir Putin in einem Interview für den GUS-Fernsehsender MIR.

    MOSKAU, 22. Mai (RIA Novosti). Die Treffen russischer Politiker mit Vertretern der georgischen Opposition widerspiegeln das Streben, gute zwischenstaatliche Beziehungen herzustellen, und stellen keinen Versuch dar, sich in die inneren Angelegenheiten dieses Landes einzumischen. Das erklärte Russlands Premier Wladimir Putin in einem Interview für den GUS-Fernsehsender MIR.

    Führende georgische Oppositionspolitiker wie Nino Burdschanadse und Surab Nogaideli hatten in den letzten Monaten mehrmals Russland besucht.

    „Wir haben nicht vor, uns in die innenpolitischen Angelegenheiten Georgiens einzumischen", sagte Putin. „Die Begegnungen mit Vertretern der heutigen georgischen Opposition zeugen nicht von unserer Absicht, uns in die inneren Angelegenheiten Georgiens einzumischen. Sie zeugen davon, dass sich Öffentlichkeit Georgiens einsieht, was uns erfreut: Es müssen zumindest normale zwischenstaatliche Beziehungen hergestellt werden.

    Er bezeichnete das georgische Volk als ein „Freundesvolk Russlands und des russischen Volkes". „Das, was in den letzten Jahren geschehen ist, ist das Resultat einer, gelinde gesagt, fehlerhaften, eher aber einer verbrecherischen Politik der jetzigen Führung Georgiens", so der russische Premier.

    Zugleich räumte er ein, dass die georgische Ex-Parlamentspräsidentin Burdschandse „in politischer Hinsicht dem jetzigen Präsidenten ziemlich nahe stand". „Ein Dialog mit Menschen, mit denen ein Gespräch erst vor kurzem recht schwierig zustande kommen konnte, ist eine gute Voraussetzung für die Herstellung normaler zwischenstaatlicher Beziehungen mit Georgien".

    Die Moskau-Besuche der georgischen Oppositionspolitiker werden von der Regierung Georgiens, aber auch einem Teil der georgischen Opposition scharf kritisiert.

    Tiflis hatte die diplomatischen Beziehungen mit Russland abgebrochen, nachdem Moskau Ende August 2008 die Unabhängigkeit der georgischen Provinzen Abchasien und Südossetien anerkannt hat.

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