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    Iran droht mit Abkehr vom Uran-Tauschvertrag bei neuen UN-Sanktionen

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    Atomstreit mit Iran (1447)
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    Der Iran wird nach den Worten seines Botschafters in Moskau, Sadzhadi Reza Mahmud, den Uran-Tausch?vertrag revidieren, sollte der UN-Sicherheitsrat neue Sanktionen gegen das Land verhängen.

    MOSKAU, 25. Mai (RIA Novosti). Der Iran wird nach den Worten seines Botschafters in Moskau, Sadzhadi Reza Mahmud, den Uran-Tausch?vertrag revidieren, sollte der UN-Sicherheitsrat neue Sanktionen gegen das Land verhängen.

    Statt von neuen Strafmaßnehmen zu reden, sollte der Weltsicherheitsrat das Teheraner Abkommen als Anlass für eine Entspannung nehmen, sagte Sadzhadi Reza Mahmud am Dienstag in Moskau.

    Mit neuen Sanktionen würde das Weltgremium den Iranern klar machen, dass die Sechsergruppe „aus bösen Absichten und politischen Motiven“ handle. „Wir werden gezwungen sein, das Teheraner Abkommen zu revidieren“.

    Der Iran hatte sich vergangene Woche nach langwierigen Verhandlungen bereit erklärt, 1.200 Kilogramm niedrig angereichertes Uran in die Türkei schicken, um im Gegenzug 120 Kilogramm hoch angereichertes Kernmaterial für seinen Forschungsreaktor in Teheran zu bekommen. Das entsprechende Abkommen wurde am 17. Mai nach dem iranisch-türkisch-brasilianischen Gipfel in Teheran unterzeichnet.

    Doch schon am nächsten Tag ließ US-Außenministerin Hillary Clinton wissen, dass sich Washington, Moskau und Peking auf den Entwurf einer neuen Resolution mit Sanktionen gegen den Iran geeinigt hätten. Der Resolutionsentwurf liegt inzwischen dem Weltgremium vor.

     

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