02:00 19 August 2017
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    „Gesetze der Kriegszeit“: Pjöngjang bricht Beziehungen zu Seoul ab

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    Seoul wirft Pjöngjang Torpedo-Angriff vor (51)
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    Der Konflikt um den Untergang des südkoreanischen Kriegsschiffes „Cheonan“ zieht weitere Kreise: Nordkorea bricht nach eigenen Angaben alle Beziehungen zu seinem südlichen Anrainer ab.

    MOSKAU, 25. Mai (RIA Novosti). Der Konflikt um den Untergang des südkoreanischen Kriegsschiffes „Cheonan“ zieht weitere Kreise: Nordkorea bricht nach eigenen Angaben alle Beziehungen zu seinem südlichen Anrainer ab.

    „Alle Fragen mit Südkorea werden künftig nach den Gesetzen der Kriegszeit geklärt“, zitierte die Agentur Yonhap am Dienstagabend aus einer Erklärung des nordkoreanischen Komitees für die Friedliche Wiedervereinigung des Vaterlands.

    Wie es hieß, müssen alle Südkoreaner die nordkoreanische Industrieregion Kaesong verlassen. Die Regierung in Pjöngjang breche die vom Roten Kreuz unterstützten Grenzkontakte ab und verbiete alle Transporte über den nordkoreanischen Luft- und Seeraum, so die Erklärung.

    Fotoreise mit RIA Novosti: Entmilitarisierte Zone zwischen Nord- und Südkorea>>

    Südkoreas Präsident Lee Myung-bak hatte am Montag gesagt, sein Land stelle den Handel mit Nordkorea ein. Südkorea reagierte damit auf den mutmaßlichen nordkoreanischen Torpedo-Angriff auf sein Kriegsschiff „Cheonan“.

    Verstärkte Überwachung an Grenze zu Nordkorea. Fotostrecke>> 

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