20:17 23 September 2017
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    Zuganschlag in Indien: 65 Tote - Maoisten-Attacke vermutet

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    Bei einem mutmaßlichen Anschlag auf einen Schnellzug in Indien sind in der Nacht zum Freitag 65 Menschen umgekommen, Dutzende weitere wurden verletzt.

    NEU DELHI, 28. Mai (RIA Novosti). Bei einem mutmaßlichen Anschlag auf einen Schnellzug in Indien sind in der Nacht zum Freitag 65 Menschen umgekommen, Dutzende weitere wurden verletzt.

    Wie indische Medien berichten, wurde der Gyaneshwari-Express von Kalkutta nach Mumbai gegen 1.30 Uhr Ortszeit im Bundesstaat Westbengalen durch die Explosion eines Sprengsatzes aus den Schienen geworfen. 13 der 24 Waggons des Schnellzuges entgleisten und rasten gegen einen entgegenkommenden Güterzug.

    Das Unglück ereignete sich rund 135 Kilometer südlich von Kalkutta. Die Behörden vermuten einen Anschlag maoistischer Rebellen: Der Unglücksort liege in einer Gegend, in der die Maoisten aktiv sind.

    Die Rebellen, die sich in den Wäldern im Osten und Norden sowie im zentralen Teil Indiens verstecken, setzen sich nach eigenen Angaben für benachteiligte Bevölkerungsschichten ein und wollen sie vom „Joch des Kapitalismus“ befreien. In den vergangenen Monaten verstärkten sie ihre Angriffe und verübten eine Reihe von spektakulären Terrorakten.

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