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    USA an Festigung von Beziehungen zu Russland und China interessiert - Clinton

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    Die USA sind daran interessiert, die Beziehungen mit solchen Schlüsselländern wie Russland und China zu festigen und mit ihnen auf dem internationalen Parkett zusammenzuwirken.

    WASHINGTON, 28. Mai (RIA Novosti). Die USA sind daran interessiert, die Beziehungen mit solchen Schlüsselländern wie Russland und China zu festigen und mit ihnen auf dem internationalen Parkett zusammenzuwirken.

    Das sagte US-Außenministerin Hillary Clinton am Donnerstag im Brookings-Institut in Washington in ihrer Rede, die die neue nationale Sicherheitsstrategie der USA betraf.

    „Unlängst war ich in Asien, wo ich eine Reihe von produktiven Treffen mit Vertretern Japans und Südkoreas hatte. Diese Länder sind unsere traditionellen und zuverlässigen Verbündeten. Aber wir haben die Absicht, mit solchen Schlüsselländern wie Russland, China und Indien die Beziehungen zu festigen und den Dialog auszubauen“, betonte sie.

    Clinton hob hervor, dass es heute in der Welt nur eine Supermacht gebe und sagte, dass auch die USA nicht in der Lage seien, im Alleingang globale Probleme zu lösen. Deshalb seien die Festigung der Beziehungen mit den Partnern und die Herstellung neuer Bündnisbeziehungen der Schlüsselfaktor des Erfolges.

    Sie verwies darauf, dass die Zusammenarbeit in allen Bereichen - von der Gewährleistung der Sicherheit bis hin zu Problemen der Klimaänderung - notwendig sei.

    Auf Russland eingehend, sagte Clinton, dass beide Länder vieles getrennt hatte, bis die USA und Russland beschlossen, ihre Beziehungen neu zu starten.

    „Es gab viel Misstrauen, einen großen Unterschied in der Auffassung von der Welt und der Lage in Georgien. Aber wir waren der Auffassung, dass wir die Beziehungen entwickeln und einen aufrichtigen Dialog führen müssen, obwohl wir nicht mit allen Punkten einverstanden sein werden“, sagte die US-Außenministerin.

    Als Beispiel eines solchen Dialogs führte Clinton die Verhandlungen zum Iran an.

    „Wir haben eine unterschiedliche Geschichte und diverse Vorgehensweisen. Aber wir sagten: Wir wollen ehrlich Meinungen und Informationen austauschen und entscheiden, wie weiter zu verfahren ist“, führte sie aus.

    Das Streben, die Beziehungen zu Russland zu entwickeln, hat auch James Jones, Sicherheitsberater des US-Präsidenten, bestätigt.

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