15:55 16 Dezember 2017
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    China ruft im Korea-Konflikt zu Zurückhaltung auf

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    Seoul wirft Pjöngjang Torpedo-Angriff vor (51)
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    China will mit allen interessierten Seiten kooperieren, um den Konflikt zwischen Nord- und Südkorea wegen des Untergangs des südkoreanischen Kriegsschiffes „Cheonan“ beizulegen.

    PEKING, 30. Mai (RIA Novosti). China will mit allen interessierten Seiten kooperieren, um den Konflikt zwischen Nord- und Südkorea wegen des Untergangs des südkoreanischen Kriegsschiffes „Cheonan“ beizulegen.

    „China wird aktive Konsultationen mit allen Seiten fortsetzen, um die Stabilität in der Region zu erhalten. Das entspricht unseren gemeinsamen langfristigen Interessen“, sagte der chinesische Premier, Wen Jiabao, nach dem Treffen der Staatschefs von China, Südkorea und Japan in Seoul am Sonntag.

    Seoul hatte Pjöngjang für den am 27. März erfolgten Untergang des südkoreanischen Kriegsschiffes „Cheonan“ mit 46 Toten verantwortlich gemacht. Ein Torpedo aus nordkoreanischer Produktion habe die Korvette versenkt. Nordkorea weist jede Verantwortung für den Untergang des Schiffes zurück.

    Experten zufolge erhoffen sich Südkorea und Japan die Unterstützung von Peking bei der Verschärfung der Sanktionen gegen Nordkorea. China bleibt aber unparteiisch. Der nordkoreanische Staatschef Kim Jong-il hat sogar kurze Zeit nach dem Untergang der Korvette Peking inoffiziell besucht.

    Nach der Veröffentlichung des Expertenberichts der internationalen Untersuchungskommission zum Versinken der „Cheonan“ hat China, das den Vorsitz bei den sechsseitigen Verhandlungen zu dem Vorfall führt, die Seiten mehrmals zu Zurückhaltung aufgerufen. Peking befasse sich intensiv mit den nord- und südkoreanischen Angaben zu dem Vorfall. Am wichtigsten sei jetzt, die politischen Spannungen abzubauen und Konflikte zu vermeiden, so Wen Jiabao.

     

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