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    Turkmenistan beginnt mit Bau von Gaspipeline Ost-West

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    Die zentralasiatische Republik Turkmenistan hat am Montag mit dem Bau der wichtigen Gaspipeline Ost-West begonnen.

    ASCHCHABAD, 31. Mai (RIA Novosti). Die zentralasiatische Republik Turkmenistan hat am Montag mit dem Bau der wichtigen Gaspipeline Ost-West begonnen.

    Das berichtete ein RIA-Novosti-Korrespondent vor Ort. Die erste Naht wurde im Beisein von Präsident Gurbanguly Berdymuchammedow in der Verdichterstation Schatlyk, 90 km vom riesigen Gasfeld South Eleten-Osman, geschweißt. Über die neue Pipeline soll Gas von Feldern im Nordosten des Landes zum Kaspischen Meer gepumpt werden. Die etwa zwei Milliarden US-Dollar teure fast 1000 Kilometer lange Leitung soll eine Jahresleistung von rund 30 Milliarden Kubikmeter haben. Die Inbetriebnahme ist für Juni 2015 geplant.

    Präsident Berdymuchammedow lobte das Projekt. "Mit dem Bau der Ost-West-Pipeline wird das einheitliche Gastransportsystem in unserem Land geschaffen. Das wird es gestatten, große Gasmengen in beliebige Regionen Turkmenistans zu transportieren.

    In dem Feld South Eleten-Osman werden bis zu 14 Billionen Kubikmeter Gas vermutet. Der britische Wirtschaftsprüfer Gaffney, Cline & Associates hatte South Eleten im vergangenen Jahr als das viertgrößte Gasfeld weltweit eingestuft.

    Experten sind der Ansicht, dass die Ost-West-Pipeline künftig auch für den Export von immenser Bedeutung werden kann. Über die Leitung könnte die Kaspische Pipeline gespeist werden, deren Bau (entlang der Ostküste des Kaspischen Meeres nach Russland) von Russland, Kasachstan und Turkmenistan vereinbart worden war. Turkmenisches Gas gilt auch als potentielle Quelle für die von der EU favorisierte Pipeline Nabucco, die die Abhängigkeit von russischen Energielieferungen deutlich reduzieren soll.

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