07:06 23 März 2017
Radio
    Politik

    Sicherheitsratssekretäre der CSTO-Länder erörtern brisante Lage in Kirgistan

    Politik
    Zum Kurzlink
    Spannungen in und um Kirgisien nach Sturz von Präsident Bakijew (159)
    0 1 0 0

    Der Generalsekretär der Organisation des Vertrages über die kollektive Sicherheit (OVKS/CSTO), Nikolai Bordjuscha, führt Konsultationen mit den Sicherheitsratssekretären der Teilnehmerländer zur brisanten Lage in Kirgistan.

    MOSKAU, 12. Juni (RIA Novosti). Der Generalsekretär der Organisation des Vertrages über die kollektive Sicherheit (OVKS/CSTO), Nikolai Bordjuscha, führt Konsultationen mit den Sicherheitsratssekretären der Teilnehmerländer zur brisanten Lage in Kirgistan.

    Das teilte ein Pressesprecher des postsowjetischen Verteidigungsbündnisses am Samstag in Moskau mit. Die CSTO wolle auch den Mechanismus von Konsultationen auf der Ebene der Staatschefs in Gang setzen. "Das CSTO-Sekretariat ist besorgt über die tragischen Ereignisse in Kirgistan, wo bei schweren Krawallen der letzten Tage dutzende friedliche Bürger ums Leben kamen und hunderte verletzt wurden", sagte der Sprecher.

    Am Vortag hatte Russlands Präsident Dmitri Medwedew erklärt, dass der Einsatz der CSTO-Truppen zur Stabilisierung der Lage in Kirgistan kaum möglich wäre. Die CSTO schalte sich laut Satzung der Organisation ein, erst wenn einem Vertragsstaat eine Aggression von außen drohe, sagte er.

    Fotostrecke: CSTO-Elitesoldaten üben in Kasachstan

    Am Samstag ersuchte die kirgisische Übergangsregierung Russland um militärischen Beistand. Die Wiederherstellung von Ordnung im Süden der Republik sei ohne fremde Truppen nicht mehr möglich, sagte sie Journalisten in Bischkek.

    Zur CSTO gehören Armenien, Kasachsan, Kirgistan, Russlanad, Tadschikistan, Usbekistan und Weißrussland.

    Fotostrecke: Schwere Zusammenstöße mit politischen Forderungen in Kirgisien

    Themen:
    Spannungen in und um Kirgisien nach Sturz von Präsident Bakijew (159)
    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren