06:49 23 Oktober 2018
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    Zusammenstöße in Kirgistan: Bereits 117 Tote

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    Schwere Unruhen in Süden Kirgistans (146)
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    Die Zahl der Toten im Ergebnis der zwischenethnischen Zusammenstöße in Kirgistan ist auf 117 gestiegen, meldet die Agentur AKIpress.

    BISCHKEK, 14. Juni (RIA Novosti). Die Zahl der Toten im Ergebnis der zwischenethnischen Zusammenstöße in Kirgistan ist auf 117 gestiegen, meldet die Agentur AKIpress.

    Zuvor hatte die Agentur von 114 Toten berichtet.

    In der südlichen kirgisischen Stadt Osch kommt es seit drei Tagen zu zwischenethnischen Zusammenstößen. Die Unruhestifter - Kirgisen und Usbeken - stecken Autos in Brand, demolieren Geschäfte und Märkte sowie Wohnhäuser.

    Laut Informationen des Gesundheitsministeriums der Republik wurden 1485 Menschen ärztlich behandelt. 779 Menschen wurden in Krankenhäuser eingeliefert und 602 Menschen wurden ambulant behandelt.

    Die Interimsregierung hatte in Osch und in einer Reihe von Rayons des Gebietes Osch, wo die usbekische Diaspora geballt lebt, sowie in der Stadt Dschalal-Abad und im Susakski-Rayon, Gebiet Dschalalabad, den Ausnahmezustand verhängt.

    Am Samstagabend erlaubte die Interimsregierung den Sicherheitskräften den gezielten Einsatz von Schusswaffen und gab eine teilweise Mobilmachung der Wehrpflichtigen ab 13. Juni bekannt.

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