00:49 18 Februar 2018
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    EU schickt ihren Bevollmächtigten nach von Unruhen erfasstem Kirgistan

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    Spannungen in und um Kirgisien nach Sturz von Präsident Bakijew (159)
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    Die Hohe EU-Vertreterin für internationale Angelegenheiten und Sicherheitspolitik, Catherine Ashton, hat ihre äußerste Beunruhigung über die fortdauernden zwischenethnischen Zusammenstöße in Kirgistan geäußert und sich entschieden, in der nächsten Zeit ihren Bevollmächtigten in die Region zu schicken.

    MOSKAU, 14. Juni (RIA Novosti). Die Hohe EU-Vertreterin für internationale Angelegenheiten und Sicherheitspolitik, Catherine Ashton, hat ihre äußerste Beunruhigung über die fortdauernden zwischenethnischen Zusammenstöße in Kirgistan geäußert und sich entschieden, in der nächsten Zeit ihren Bevollmächtigten in die Region zu schicken.

    Das teilte die Agentur France-Presse am Montag mit.

    „Ich sprach mit unserem Sondervertreter, der nach Kirgisien zurückkehren wird, nachdem wir entschieden haben werden, was wir noch tun können, um dem Land Hilfe zu erweisen“, wird Ashton von der Agentur zitiert.

    Zuvor hatte UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon eine analoge Absicht bekannt gegeben.

    In der südlichen kirgisischen Stadt Osch werden seit drei Tagen die zwischenethnischen Zusammenstöße zwischen Kirgisen und Usbeken fortgesetzt, die von Pogromen und Brandstiftungen von Wohnhäusern begleitet werden. In den Straßen randalieren Marodeure. Am Samstag griffen die Unruhen auf das benachbarte Gebiet Dschalal-Abad über. In diesen Regionen des Landes wurde der Ausnahmezustand verhängt.

    Nach den jüngsten Angaben des Gesundheitsministeriums der Republik kamen seit dem Ausbruch der Unruhen im Süden der Republik 118 Menschen ums Leben. Weitere 1600 erlitten Verletzungen.

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