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    Türkei und Kasachstan planen gemeinsame Hilfe für Kirgistan - Türkischer Außenamtschef

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    Schwere Unruhen in Süden Kirgistans (146)
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    Die Türkei und Kasachstan werden einen gemeinsamen Plan für die Unterstützung Kirgistans ausarbeiten, wo es bei den jüngsten Krawallen im Süden des Landes zwischen 200 und 2000 Tote gegeben hat. Das teilte der türkische Außenminister Ahmed Davutoglu am Montag mit.

    ASTANA, 21. Juni (RIA Novosti). Die Türkei und Kasachstan werden einen gemeinsamen Plan für die Unterstützung Kirgistans ausarbeiten, wo es bei den jüngsten Krawallen im Süden des Landes zwischen 200 und 2000 Tote gegeben hat. Das teilte der türkische Außenminister Ahmed Davutoglu am Montag mit.

    „Als gegenwertige Vorsitzländer der OSZE bzw. der Konferenz für Zusammenarbeit und vertrauensbildende Maßnahmen in Asien (CICA) werden wir gemeinsame Schritte konzipieren“, sagte er nach seinen Verhandlungen mit Kasachstans Außenminister Kanat Saudabajew. Erörtert würden Hilfsmaßnahmen wirtschaftlichen und diplomatischen Charakters sowie im Sicherheitsbereich.

    Ankara sei fest darauf eingestellt, „alles Notwendige zur Stabilisierung der Lage in Kirgistan zu unternehmen“, betonte Davutoglu.

    Der Minister äußerte seine Hoffnung, dass das für den 27. Juni geplante Referendum über die Verfassungsreform in Kirgistan trotz der unruhigen Situation stattfinden werde.

    „Unmittelbar nach dem Referendum wollen wir zusammen mit Kasachstan Schritte zur Unterstützung Kirgistans vorbereiten“, sagte der türkische Außenamtschef.

    Nach den am 11. Juni ausgebrochenen blutigen Fehden zwischen Kirgisen und Usbeken wurde in einigen Regionen Südkirgistans der Ausnahmezustand verhängt.

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