17:56 20 Oktober 2018
SNA Radio
    Politik

    Kolumbiens neuer Präsident bietet Wahlgegner Mitarbeit in Regierung an

    Politik
    Zum Kurzlink
    0 0 0

    Der Sieger der Präsidenten-Stichwahl in Kolumbien, Juan Manuel Santos, ruft das kolumbianische Volk zu Einigung und Eintracht auf.

    MEXIKO, 21. Juni (RIA Novosti). Der Sieger der Präsidenten-Stichwahl in Kolumbien, Juan Manuel Santos, ruft das kolumbianische Volk zu Einigung und Eintracht auf.

    „Kolumbien erwartet von uns viele konkrete Schritte und wir werden uns nicht davor drücken. Ich rufe das kolumbianische Volk zu Einigung und Eintracht und zur gemeinsamen Arbeit für das Wohl unseres Heimatlandes auf“, sagte Santos am Sonntag zu Tausenden seiner Anhänger, die sich auf dem zentralen Platz von Bogota versammelt hatten.

    Laut dem neuen Präsidenten hat für Kolumbien ein neuer Countdown begonnen.

    Santos bot seinem bisherigen Rivalen Antanas Mockus Sivickas und dessen Team Mitarbeit in der zu bildenden Regierung an, „um Kolumbien gebildeter, gerechter und ganzheitlicher zu machen“.

    Santos stimmte mit der Meinung Sivickas’ überein, dass die Menschenrechte, die Gesetzlichkeit und die Rechtsordnung gefestigt und die nationalen Reichtümer des Landes gerecht verteilt werden müssen.

    Santos äußerte sich anerkennend über die Tätigkeit des bisherigen Staatspräsidenten Alvaro Uribe, der acht Jahre lang das höchste Staatsamt bekleidet hatte.

    Es sei das erste Mal in der Geschichte Kolumbiens gewesen, dass ein Präsident durch Willensäußerung des Volkes für eine zweite Amtszeit wiedergewählt worden sei, sagte Santos. Der neu gewählte Präsident hatte den Posten des Verteidigungsministers in der Regierung Uribe inne.

    Santos, Mitglied der regierenden Partei der Nationalen Einheit, hat am Sonntag in der zweiten Wahlrunde mit 69,05 Prozent der Stimmen (neun Millionen) einen deutlichen Sieg davon getragen. Mockus Sivickas erhielt 27,52 Prozent (3,5 Millionen) der Wählerstimmen.

    Mehr als 55 Prozent der insgesamt 30 Millionen registrierten wahlberechtigten Bürger hatten ihre Teilnahme an der Abstimmung verweigert.

    Laut Verfassung wird der Staatschef für vier Jahre gewählt und kann für eine weitere Amtszeit wiedergewählt werden.

    Der neue kolumbianische Präsident soll am 7. August den Eid leisten.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren