22:12 23 Oktober 2018
SNA Radio
    Politik

    Cheonan-Tragödie: Generalstreffen Nordkorea-USA verschoben

    Politik
    Zum Kurzlink
    Seoul wirft Pjöngjang Torpedo-Angriff vor (51)
    0 0 0

    Nordkoreas Behörden haben ihre für den Dienstag geplanten Verhandlungen mit USA-Militärs, die den Ursachen der Tragödie mit der Korvette Cheonan gelten sollten, verschoben.

    MOSKAU, 13. Juli (RIA Novosti). Nordkoreas Behörden haben ihre für den Dienstag geplanten Verhandlungen mit USA-Militärs, die den Ursachen der Tragödie mit der Korvette Cheonan gelten sollten, verschoben.

    Ursprünglich war ein Arbeitstreffen in Panmunjom an der koreanisch-koreanischen Grenze zur Vorbereitung der Verhandlungen auf der Generalsebene für den Dienstag vorgesehen. Wie AFP unter Berufung auf das amerikanische Militärkommando berichtet, habe die koreanische Seite das Treffen „aus administrativen Gründen“ verschoben. Ein neuer Termin sei noch nicht festgelegt.

    Über den von Nordkorea an die USA gerichteten Vorschlag, bilaterale Verhandlungen zwischen ranghohen Militärs abzuhalten, war am 9. Juli berichtet worden. Ende Juni hatten Nordkoreas Behörden mitgeteilt, sie seien zu bilateralen Verhandlungen mit Südkorea über die Ursachen der Cheonan-Tragödie bereit. Zugleich betonten sie, dass die USA an den Ermittlungen nicht teilnehmen sollen. In der Zwischenzeit änderte sich jedoch die Position Nordkoreas.

    Die Cheonan war am 26. März in der Nähe der von Seoul kontrollierten Insel Baengnyeong  unweit der nordkoreanischen Grenze nach einer starken Explosion gesunken. Von den 104 Seeleuten konnten sich nur 58 retten.

    Südkorea machte Nordkorea für die Tragödie schuldig. Pjöngjang weist jede Anschuldigung zurück.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren
    Themen:
    Seoul wirft Pjöngjang Torpedo-Angriff vor (51)