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    Nach Spionageskandal: Weiterer mutmaßlicher russischer Agent aus USA ausgewiesen

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    Mutmaßliche russische Spione in USA verhaftet (73)
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    Die US-Behörden haben am Dienstag den 12. mutmaßlichen russischen Agenten ausgewiesen.

    WASHINGTON, 14. Juli (RIA Novosti). Die US-Behörden haben am Dienstag den 12. mutmaßlichen russischen Agenten ausgewiesen.

    Wie ein Sprecher des US-Ministeriums für innere Sicherheit RIA Novosti mitteilte, wurde die Ausweisung mit einer Verletzung des Immigrationsgesetzes begründet.

    Der russische Staatsbürger Alexej Karetnikow habe im Immigrationsgericht „gestanden, dass er sich rechtswidrig in den USA aufhält“, so der Sprecher. „Dem Gerichtsprozess hat er eine freiwillige Deportation vorgezogen.“

    „Ich kann außerdem bestätigen, dass die Deportationsanweisung bereits ausgeführt worden ist“, hieß es.

    Zuvor hatte die Zeitung The Wall Street Journal mitgeteilt, dass ein weiterer russischer Staatsbürger, der im Zusammenhang mit dem neuesten Spionageskandal festgenommen wurde, voraussichtlich des Landes verwiesen wird. Den Namen nannte die Zeitung nicht.

    Die Ermittlung verfügte über keine Beweise für seine rechtswidrigen Aktivitäten, stellte das Blatt unter Berufung auf amerikanische Justizbehörden fest.

    Der amerikanisch-russische Spionageskandal war Ende Juni ausgebrochen, als in den USA zehn mutmaßliche russische Agenten festgenommen wurden. Einige Tage später wurden sie gegen vier Russen in Wien ausgetauscht, die in Russland wegen Spionage verurteilt worden waren. Im Vorfeld des Tauschs waren sie von Präsident Dmitri Medwedew begnadigt worden.

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