12:34 21 Februar 2018
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    Knochenjob: Putin hackte als Student Holz in Sibirien

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    Russlands Regierungschef Wladimir Putin hat am Mittwoch die Olympia-Baustelle Sotschi besucht. Bei einem Treffen mit studentischen Bauhelfern erzählte er, dass er in seinen Studienjahren als Holzfäller in Nordsibirien gearbeitet hatte.

    SOTSCHI, 14. Juli (RIA Novosti). Russlands Regierungschef Wladimir Putin hat am Mittwoch die Olympia-Baustelle Sotschi besucht. Bei einem Treffen mit studentischen Bauhelfern erzählte er, dass er in seinen Studienjahren als Holzfäller in Nordsibirien gearbeitet hatte.

    „Ich arbeitete in der Autonomen Republik Komi (Nordrussland). Wir reparierten Wohnhäuser und schlugen eine Schneise für Stromfernleitungen“, erzählte Putin.

    Man habe täglich bis zu zwölf Stunden geschuftet. Als einfacher Arbeiter habe er binnen sechs Wochen rund 900 Rubel verdient, während der durchschnittliche Monatslohn landesweit bei 200 Rubel gelegen habe.

    Die Hälfte der Summe habe er mit seinen Freunden im Schwarzmeerbadeort Gagry ausgegeben, sagte Putin weiter. Mit dem übrig gebliebenden Geld habe er sich einen Mantel gekauft, den er dann zehn Jahre lang getragen habe.

    „Wir arbeiteten in einer schwer zugänglichen Gegend, in der Taiga, mit Äxten und Benzinsägen. Ich habe damals sehr viel Sport getrieben und verstand mich als sehr kräftig.“ Die Arbeit sei sehr hart gewesen. "Wir schufteten von früh bis spät. Eines der größten Probleme waren die vielen Mücken, „die dich lebendigen Leibes auffressen“.

     

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