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    Russland gibt Kirgistans Feinden keine Chance zur Revanche

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    Spannungen in und um Kirgisien nach Sturz von Präsident Bakijew (159)
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    Russland hat Kirgistan aktive Unterstützung bei der Wiederherstellung seiner Wirtschaft versprochen. Auch gegen Gefahren von außen und innen steht Russland der Republik schützend zur Seite.

    BISCHKEK, 23. Juli (RIA Novosti). Russland hat Kirgistan aktive Unterstützung bei der Wiederherstellung seiner Wirtschaft versprochen. Auch gegen Gefahren von außen und innen steht Russland der Republik schützend zur Seite.

    „Es ist wichtig, dass die Feinde Kirgistan sich nicht einbilden, dass sie die Situation leicht destabilisieren und sich revanchieren können“, sagte der russische Vizeaußenminister Grigori Karassin nach den Verhandlungen mit seinem kirgisischen Amtskollegen Amangeldi Muralijew am Freitag. Russland sei daran interessiert, dass Kirgistan sich stabil und demokratisch entwickle.

    Kirgistan ist der ärmste Staat im postsowjetischen Zentralasien. Im April dieses Jahres wurde der kirgisische Präsident Kurmanbek Bakijew durch einen Staatsstreich gestürzt. Es kam zu blutigen ethnischen Auseinandersetzungen, was die wirtschaftliche Lage im Land noch weiter verschlechterte.

    Unruhen in Kirgistan. INFOgraphiken>>

    Dem kirgisischen Außenamt zufolge wird Russland der zentralasiatischen Republik 11,6 Millionen US-Dollar als Humanitärhilfe bereitstellen. 5 Millionen davon werden für Lebensmittel und 6,6 Millionen für Brenn- und Schmierstoffe aufgebracht.

    „Unser Hauptziel ist die Wiederherstellung der zerstörten Landwirtschaft im Süden Kirgistans und die Stabilisierung der Wirtschaft des Landes. Wir suchen nach eigenen Ressourcen, reduzieren die Kosten, steigern die Einkommen, aber wir brauchen doch ihre Hilfe“, sagte der kirgisische Außenminister über die Wichtigkeit der Partnerschaft mit Russland und Kasachstan.

     

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