01:47 21 September 2018
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    Experte: Kein Krieg nach Chavez’ letztem Gruß an Uribe

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    Der vom venezolanischen Staatschef Hugo Chavez jüngst gemeldete Abbruch der diplomatischen Beziehungen ist sein „letzter Gruß“ an den scheidenden kolumbianischen Amtskollegen Alvaro Uribe, so der russische Lateinamerika-Experte Emil Dabagjan.

    MOSKAU, 23. Juli (RIA Novosti). Der vom venezolanischen Staatschef Hugo Chavez jüngst gemeldete Abbruch der diplomatischen Beziehungen ist sein „letzter Gruß“ an den scheidenden kolumbianischen Amtskollegen Alvaro Uribe, so der russische Lateinamerika-Experte Emil Dabagjan.

    Es werde zwar weiter Spannungen, aber kaum einen Krieg zwischen Kolumbien und Venezuela geben, sagte der am Lateinamerika-Institut der russischen Wissenschaftsakademie tätige Dabagjan am Freitag RIA Novosti. Die Situation könne sich auch zum Besseren wenden, das werde aber den designierten kolumbianischen Präsidenten Juan Manuel Santos viel Mühe kosten.

    Die Dauerspannungen zwischen Kolumbien und Venezuela seien auf drei Faktoren zurückzuführen. Erstens gehe es um Unterschiede in ihren politischen und wirtschaftlichen Systemen. Der zweite Grund seien die regierungsfeindlichen kolumbianischen Guerillas: „Sie sickerten über die Grenze ungehindert nach Venezuela ein, richteten dort ihre Lager ein und ließen sich in Kliniken behandeln“. Der dritte Reizfaktor sei die US-Militärpräsenz in Kolumbien, hieß es. Chavez hatte am Donnerstag den Bruch mit Kolumbien verkündet.

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