08:08 24 September 2018
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    Südamerika über Konflikt zwischen Chavez und Uribe besorgt

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    Nachdem der venezolanische Präsident Hugo Chavez am Donnerstag den Abbruch der diplomatischen Beziehungen zu Kolumbien gemeldet hat, haben mehrere südamerikanische Staatschefs ihre Bereitschaft erklärt, die Situation zu entspannen und bei der Konfliktlösung zu vermitteln.

    MOSKAU, 23. Juli (RIA Novosti). Nachdem der venezolanische Präsident Hugo Chavez am Donnerstag den Abbruch der diplomatischen Beziehungen zu Kolumbien gemeldet hat, haben mehrere südamerikanische Staatschefs ihre Bereitschaft erklärt, die Situation zu entspannen und bei der Konfliktlösung zu vermitteln.

    Darüber schreiben lateinamerikanische Medien am Freitag.

    Ihre Vermittlungsdienste boten Ecuador, Argentinien und Brasilien an.

    Auch der UN-Generalsekretär Ban Ki Moon schloss sich den Aufrufen der lateinamerikanischen Politiker an.

    An die Spitze des Vermittlungsprozesses hat sich der Präsident von Ecuador, Rafael Correa, gestellt. Mit ihm will der Ex-Präsident Argentiniens und Generalsekretär der Union südamerikanischer Nationen, Nestor Kirchner (der Ehemann der amtierenden Präsidentin Argentiniens, Cristina Fernandez de Kirchner), zusammenarbeiten.

    „Kirchner wird mit Rafael Correa bei der Vermittlung zusammenarbeiten, um die Krise zwischen den Regierungen Venezuelas und Kolumbiens zu überwinden“, schreibt die Zeitung Buenos Aires Herald.

    Dem Pressedienst von Nestor Kirchner zufolge führt er gegenwärtig Verhandlungen mit den Staatschefs der Region durch, die sich darin einig sind, „alles Mögliche zu unternehmen, um die Krise zu überwinden“.

    Auch Brasilien hat seine Bereitschaft bekundet, den Konflikt zu entkrampfen.

    „Brasilien fördert (die Konfliktlösung) und wird seine Hilfe in Form von Verhandlungen mit beiden Seiten leisten“, zitiert die Zeitung Globo den Berater des Präsidenten Brasiliens, Marco Aurelio Garsia.

    Der Generalsekretär der UNO, Ban Ki Moon, appellierte an Venezuela und Kolumbien, „die bilateralen Widersprüche durch einen Dialog zu lösen“.

    Zu dem Anlass für den Abbruch der diplomatischen Beziehungen wurden die Vorwürfe Kolumbiens, Venezuela gewähre FASC-Rebellen Obdach.

    Venezuela rief seinen Botschafter aus Kolumbien ab, daraufhin beorderte Kolumbien seine Botschafterin aus Venezuela ebenfalls zurück.

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