19:01 25 September 2017
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    Medwedew in Suchumi: Anerkennung von Abchasien hat Blutbad verhindert

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    Anerkennung der Unabhängigkeit von Abchasien und Südossetien (143)
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    Ohne Anerkennung der Unabhängigkeit Abchasiens und Südossetiens wäre in der Region „ein längerer blutiger Konflikt ausgebrochen“. Das betonte Russlands Präsident Dmitri Medwedew am Sonntag in Suchumi.

    Ohne Anerkennung der Unabhängigkeit Abchasiens und Südossetiens wäre in der Region „ein längerer blutiger Konflikt ausgebrochen“. Das betonte Russlands Präsident Dmitri Medwedew am Sonntag in Suchumi.
    „Diese Entscheidung war zwar schwierig, ich bereue aber nichts“, sagte er am Sonntag bei einer Begegnung mit russischen Touristen in der abchasischen Hauptstadt Suchumi.
    „Wäre die Entscheidung über die Anerkennung Abchasiens und Südossetiens ausgeblieben, hätten wir heute hier nicht Kaffee getrunken“, sagte er. „Höchstwahrscheinlich wäre es zu einem längeren blutigen Konflikt gekommen.“
    Diesen Gedanken wiederholte er auch bei der Kranzniederlegung an dem Denkmal für die Opfer des abchasisch-georgischen Krieges. Mit der militärischen Unterstützung für Südossetien und der Anerkennung der Unabhängigkeit von Südossetien und Abchasien sei ein „Blutbad“ verhindert worden, betonte er.
    Wie Medwedew mitteilte, werde Russland Abchasien unter anderem beim Wiederaufbau des Flughafens und der Wiederherstellung des Flugverkehrs unterstützen.

    Nach seinen Worten verfügt Abchasien über alles, um ein Touristenzentrum an der Schwarzmeerküste zu werden und dabei „die entsprechende Nische zu füllen“.
    Es wäre aber falsch, den früheren sowjetischen Touristenservice wiederherzustellen. „Dies wäre ein falscher Weg“, so Russlands Staatschef. „Jetzt muss es besser gemacht werden als vor dem Krieg. Komfortmäßig müsste das mit der Türkei vergleichbar sein.“

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