09:09 22 Juli 2018
SNA Radio
    Politik

    Brände in Russland: Fidel Castro und Daniel Ortega bekunden Solidarität

    Politik
    Zum Kurzlink
    Russland brennt (224)
    0 0 0

    Als „katastrophal“ hat Fidel Castro die jetzige Umweltsituation in Russland bewertet. Wie er betonte, lässt sie verstärkt Gedanken über den globalen Klimawandel machen.

    HAVANNA / MEXIKO-STADT, 10. August (RIA Novosti). Als „katastrophal“ hat Fidel Castro die jetzige Umweltsituation in Russland bewertet. Wie er betonte, lässt sie verstärkt Gedanken über den globalen Klimawandel machen.
    Bei seinem Gespräch mit venezolanischen Journalisten am Sonntag ging er auf eine Reihe von Problemen ein – von der Situation um den Iran bis hin zu Problemen des Umweltschutzes.

    Am Montagabend wurde das Interview von kubanischen und venezolanischen Fernsehsendern ausgestrahlt.
    Wie der Commandante betonte, könnte Kuba notfalls seine Mediziner nach Russland entsenden. „Ob sie uns um 100 oder um 300 Ärzte bitten werden – wir können sie entsenden, weil unser Land zum Glück über solche Menschen verfügt, die wir im Laufe von vielen Jahren ausgebildet haben“, so Castro. Zugleich räumte er ein, dass Russland kaum medizinische Hilfe braucht. „Sie brauchen keine Ärzte“, sagte er und stellte fest, dass momentan die Piloten der Löschflugzeuge besonders stark belastet sind. 

    „Diese Katastrophe erinnert an Folgen des Klimawandels“, fügte er hinzu.
    Nicaraguas Präsident Daniel Ortega bekundete ebenfalls seine Solidarität mit Russland, teilt der Pressedienst des nicaraguanischen Staatschefs mit. „Von dem anderen Ende des Planeten möchten wir unsere Solidarität mit dem russischen Volk bekunden“, heißt es in einem Schreiben Ortegas an Russlands Staatsführung. „Den Angehörigen der Opfer sprechen wir unser tief empfundenes Beileid aus.“
    Er äußerte die Zuversicht, dass Russland schon bald die Tragödie, von der es heimgesucht wurde, überwinden und weiter den Weg des Gedeihens gehen wird.

    Seit Mitte Juni herrschen in Zentralrussland und im Wolgaland eine einmalige Hitze und Dürre, die zu zahlreichen Wald- und Torfbränden geführt hat. 52 Menschen kamen dabei ums Leben. Mehrere Tausend Einwohner wurden obdachlos.

    Themen:
    Russland brennt (224)
    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren