01:27 23 Oktober 2018
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    Südkorea droht mit „scharfer Antwort“ auf militärische Provokationen Nordkoreas

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    Vertreter des südkoreanischen Verteidigungsministeriums haben die Handlungen der Streitkräfte Nordkoreas verurteilt, die am Montag einige Salven aus Artilleriegeschützen im Gelben Meer abfeuerten, und gewarnt, dass weitere solche Provokationen in der Folgezeit auf eine „scharfe Antwort“ stoßen werden.

    Vertreter des südkoreanischen Verteidigungsministeriums haben die Handlungen der Streitkräfte Nordkoreas verurteilt, die am Montag einige Salven aus Artilleriegeschützen im Gelben Meer abfeuerten, und gewarnt, dass weitere solche Provokationen in der Folgezeit auf eine „scharfe Antwort“ stoßen werden.

    Das teilte AP am Dienstag mit.
    Die nordkoreanischen Streitkräfte feuerten am Montag 110 Salven in Richtung der umstrittenen Grenze mit Südkorea im Gelben Meer kurz nach der Übung der südkoreanischen Kriegsmarine ab.
    „Ein großer Teil der Geschosse fiel in nordkoreanische Territorialgewässer. Aber etwa zehn Geschosse überflogen die Seegrenze und gingen nahe einer der südkoreanischen Inseln, ohne sie beschädigt zu haben, nieder“, teilten Vertreter des Vereinigten Kommandos der Streitkräfte der Republik Korea mit.

    Wie sie weiter berichteten, verletzen die Handlungen Nordkoreas den Waffenstillstand, in dem sich die Länder nach dem Ende des Korea-Krieges Anfang der 1950er Jahre befinden.
    „Wenn Nordkorea weiter in Wort und Tat provoziert, so werden wir zu scharfen Maßnahmen greifen“, heißt es in der Erklärung des Ministeriums.
    Indessen erklärte Pjöngjang kurz vor dem Beginn des Manövers, dass Nordkorea die Absicht habe, als Antwort auf die Durchführung der Übung einen starken Gegenschlag zu führen.

    Der Sprecher des US-Außenministeriums, Philip Crowley, verurteilte auch die Handlungen Nordkoreas. Nach seinen Worten erwarten die USA neue Provokationen von nordkoreanischer Seite.
    Die südkoreanischen Streitkräfte begannen am vorigen Donnerstag die Marineübung im Gelben Meer. Nach Worten des südkoreanischen Militärs trug die Übung einen defensiven Charakter. Sie sollte die Armee auf das Reagieren von unvorhergesehenen Umständen oder Provokationen vorbereiten.
    Das Ziel der Übung war auch eine Demonstration der Stärke als Antwort auf den Untergang der südkoreanischen Korvette Cheonan am 26. März, deren Versenkung Südkorea und die USA Nordkorea zur Last legen.

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