SNA Radio
    Politik

    US-Außenministerium dementiert Probleme mit Bouts Auslieferung

    Politik
    Zum Kurzlink
    Wirbel um mutmaßlichen russischen Waffenhändler Bout (107)
    0 0 0

    Laut dem US-Außenministerium gibt es keine Probleme in Bezug auf die Auslieferung des mutmaßlichen russischen Waffenhändlers Viktor Bout aus Thailand und es hofft nach wie vor, dass er in den USA vor Gericht gestellt wird.

    Laut dem US-Außenministerium gibt es keine  Probleme in Bezug auf die Auslieferung des mutmaßlichen russischen Waffenhändlers Viktor Bout aus Thailand und es hofft nach wie vor, dass er in den USA vor Gericht gestellt wird.

    Viktor Bout war in der thailändischen Hauptstadt Bangkok im März 2008 auf Antrag der Rechtsschutzbehörden der USA verhaftet worden, die ihm illegalen Waffenhandel vorwerfen. Bout weist alle Anschuldigungen zurück.

    Laut den amerikanischen Gesetzen kann Bout lebenslängliche Haft drohen. Das Berufungsgericht Thailands entsprach am 20. August der Forderung der USA, Bout auszuliefern.

    Wenn der Russe an die USA ausgeliefert würde, würde das Bundesgericht in New York seinen Fall verhandeln. Zuvor hatten einige amerikanische Medien gemutmaßt, dass das Verfahren für die Auslieferung Bouts an die USA vorsätzlich in die Länge gezogen werde.

    „Soviel ich weiß, bleibt Bout derzeit in Thailand, und wir hoffen, ihn im Gerichtssaal in den USA zu sehen“, sagte Sprecher des US-Außenministeriums, Philip Crowley, auf einem Briefing.

    Auf die Frage, ob irgendwelche Hindernisse für die Überstellung des russischen Bürgers entstanden seien, antwortete Crowley kurz: „Wir sehen keine Hindernisse.“

    Zugleich teilte der Sprecher nicht mit, in welchem Stadium die Auslieferung steht.

    Am Montag reichte Bouts Verteidigung an den thailändischen Premierminister Aphisit Wetchachiwa gerichtete Petition ein, die Einstellung des Auslieferungsprozesses und
    die Rückkehr des Russen in die Heimat zu prüfen. Nach den Worten des thailändischen Anwalts Bouts ersucht die Verteidigung in der Petition den Premierminister und das Kabinett, in Betracht zu ziehen, dass sich das Gericht über Viktor Bout in den USA als nicht objektiv erweisen könne und dem Leben und der Gesundheit Viktor Bouts Gefahr drohe.

    Zuvor hatte das russische Außenministerium die Absicht erklärt, die Rückkehr Bouts in die Heimat zu erwirken.

    Themen:
    Wirbel um mutmaßlichen russischen Waffenhändler Bout (107)
    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren