23:15 24 September 2018
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    Irak-Einsatz der USA offiziell beendet

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    Mehr als sieben Jahre nach dem Einmarsch der US-Truppen im Irak zieht nun Präsident Barack Obama offiziell einen Schlussstrich unter dem Einsatz. In einer Ansprache an die Nation will er sich am Dienstagabend (Mittwoch 02.00 Uhr MEZ) zur Erfüllung seines Wahlkampfversprechens äußern und Bilanz ziehen.

    Mehr als sieben Jahre nach dem Einmarsch der US-Truppen im Irak zieht nun Präsident Barack Obama offiziell einen Schlussstrich unter dem Einsatz. In einer Ansprache an die Nation will er sich am Dienstagabend (Mittwoch 02.00 Uhr MEZ) zur Erfüllung seines Wahlkampfversprechens äußern und Bilanz ziehen.

    Dem Plan von Obama zufolge sollen allerdings noch rund 50 000 US-Soldaten im Irak bleiben. Sie sollen die irakische Armee trainieren und beraten. Die US-Spezialkräfte sollen auch weiterhin Extremisten bekämpfen. Das gesamte US-Militär soll den Irak bis Ende 2011 verlassen.

    Offiziellen Angaben zufolge haben die USA während des Irak-Kriegs 4 421 Soldaten und rund 1 000 Zivilisten an Toten verloren. Der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge sind von 2003 bis 2006 zwischen 150 000 und 223 000 Iraker als Opfer des Krieges gefallen.


    Die US-Truppen waren im Irak im März 2003 auf Befehl von Obamas Vorgänger George W. Bush einmarschiert. Die Beendigung des Krieges zählte zu Obamas Wahlkampfversprechen.

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