03:17 17 Dezember 2017
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    Usbekische Grenzer nehmen kirgisische Grenzkommandeure fest

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    Usbekische Grenzer haben kirgisische Grenzkommandeure bei gemeinsamen Verhandlungen im Niemandsland widerrechtlich gefangen genommen.

    Usbekische Grenzer haben kirgisische Grenzkommandeure bei gemeinsamen Verhandlungen im Niemandsland widerrechtlich gefangen genommen.
     
    Dies teilte am Mittwoch Taschtemir Eschalijew, Chef des Departements Verteidigung und Sicherheit in der kirgisischen Gebietsadministration Batken, mit.

    Laut Eschalijew hat sich eine Gruppe von kirgisischen Grenzern, darunter ein Oberst und ein Oberstleutnant, nach entsprechender vorheriger Vereinbarung am Dienstagabend zu Verhandlungen mit usbekischen Kollegen ins Niemandsland im Grenzgebiet zwischen beiden Ländern begeben. Die Verhandlungen hätten das Thema der Öffnung des Transitkorridors durch die usbekischen Enklaven Soch und Schachimardan betroffen. Bei den Offizieren habe es sich um die Führung eines Grenzbezirks gehandelt.

    Die kirgisischen Grenzer seien von bewaffneten usbekischen Grenzern angeblich wegen ungesetzlichen Überschreitens der Grenze festgenommen und in unbekannter Richtung abgeführt worden.

    Der Pressedienst des kirgisischen Grenzamtes kommentierte den Zwischenfall bisher nicht, sondern teilte lediglich mit, dass der Chef des Grenzdienstes der Republik, Sakir Tilenow, zur Klärung der Situation zum Ort des Vorfalls geflogen sei.