06:27 11 Dezember 2017
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    Libyen entlässt Islamradikale aus Gefängnissen

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    Anlässlich des 41. Jahrestages der libyschen Revolution, die den unabsetzbaren Staatschef Muammar Gaddafi an die Macht gebracht hatte, sind in Libyen 37 gefährliche islamische Extremisten aus Gefängnissen entlassen worden. Das schreibt die gesamtarabische Zeitung Al-Sharq Al-Awsat am Mittwoch.

    Anlässlich des 41. Jahrestages der libyschen Revolution, die den unabsetzbaren Staatschef Muammar Gaddafi an die Macht gebracht hatte, sind in Libyen 37 gefährliche islamische Extremisten aus Gefängnissen entlassen worden. Das schreibt die gesamtarabische Zeitung Al-Sharq Al-Awsat am Mittwoch.

    Unter den Freigelassenen befinden sich Anführer und Ideologen der im Land verbotenen extremistischen Libyschen islamischen Kampfgruppierung, die mit dem internationalen Terroristennetz Al-Qaida eng verbunden ist, sowie ehemalige Guantanamo-Häftlinge und der Ex-Fahrer des Al-Qaida-Chefs Osama bin Laden.

    Den libyschen Behörden zufolge hatten alle entlassenen Strafgefangenen ein besonderes Wiedereingliederungsprogramm erfolgreich absolviert und der Gewalt abgeschworen. Sie würden beabsichtigten, wieder zum friedlichen Leben im Kreise ihrer Familie zurückzukehren, hieß es.

    Es wird erwartet, dass in Libyen demnächst weitere 150 Islamisten freikommen.

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