07:29 15 Dezember 2017
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    Mike Hancock gilt bei PACE als besonders prorussischer Politiker - Guardian

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    Abgeordnete der Parlamentarischen Versammlung des Europarates (PACE) haben den britischen liberaldemokratischen Parlamentarier Mike Hancock als besonders prorussischen Politiker in Westeuropa bezeichnet, schreibt die Zeitung „Guardian“ am Mittwoch.

    Abgeordnete der Parlamentarischen Versammlung des Europarates (PACE) haben den britischen liberaldemokratischen Parlamentarier Mike Hancock als besonders prorussischen Politiker in Westeuropa bezeichnet, schreibt die Zeitung „Guardian“ am Mittwoch.

    Laut der Zeitung war Hancocks Assistentin unlängst von Geheimdienstlern wegen möglichen Kontakten zur russischen Aufklärung vernommen worden.
    Vor etwa drei Wochen seien Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes im Londoner Flughafen Gatwick auf die 25-jährige Katia Zatuliveter, „russische“ Assistentin Hancocks, zugekommen und haben sie aufgefordert, „einige Fragen in Bezug auf ihr persönliches Leben und die Beziehungen zur russischen Aufklärung zu beantworten“.

    „Ich wundere mich absolut nicht über diese Geschichte. Ich sage nicht, dass Mike ein Spion ist. Aber ich bin sicher, dass die Russen Mike durchaus absichtlich benutzen. Er ist ein besonders prorussischer Parlamentsabgeordneter in ganz Westeuropa. Sie brauchen nur seine Reden zu lesen“, sagte der Ungar Magyas Eorsi, ehemaliger Chef der Parlamentsfraktion im Europarat, der Hancock angehörte, der Zeitung.

    „Alle Mitglieder des liberalen Blocks waren von Hancocks Haltung erschüttert“, fügte der ungarische Politiker hinzu. Er selbst habe den damaligen Chef der Liberaldemokraten Partei, Charles Kennedy, davor gewarnt, dass die prorussische Position Hancocks seine Partei zu einem Skandal führen werde.

    Indessen stellt Hancocks selbst in Abrede, aus der Unterstützung für Russland irgendwelche Vorteile gezogen zu haben. Er sagte, er habe während des militärischen Konfliktes in Südossetien im August 2008 Moskau unterstützt, weil er einen pathologischen Hass gegen den georgischen Präsidenten Michail Saakaschwili habe.

    „Ich war bestrebt, Russland vor den Ausfällen Saakaschwilis zu schützen. Ich bin entschieden gegen ihn gestimmt“, erläuterte Hancock.

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