23:04 21 September 2017
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    Putin verspricht im Waldai-Club Präsidentenwahl 2012 in Russland ohne Schock

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    Präsidentenwahl 2012 in Russland (264)
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    Der russische Premier Wladimir Putin hat versprochen, dass Russland während der Präsidentenwahl 2012 keine Erschütterungen erleben wird. Zu den Beziehungen zu Präsident Dmitri Medwedew sagte er, dass sie beide „Menschen einer Partei“ sind.

    Der russische Premier Wladimir Putin hat versprochen, dass Russland während der Präsidentenwahl 2012 keine Erschütterungen erleben wird. Zu den Beziehungen zu Präsident Dmitri Medwedew sagte er, dass sie beide  „Menschen einer Partei“ sind.

    Beim vorjährigen Treffen im Diskussionsclub Waldai hatte Putin sich und Medwedew als „Menschen einer Blutgruppe“ bezeichnet, betonte der deutsche Politologe und Mitglied des Diskussionsclubs Waldai, Alexander Rahr, am Montag nach dem Treffen der Mitglieder des internationalen Waldai-Clubs mit Premier Putin in Sotschi.

    Einer der Diskussionsteilnehmer verglich das russische Tandem Medwedew-Putin mit dem politischen Duo in Großbritannien.
    Der Premier erklärte darauf, dass Putin und Medwedew die Strategie der Entwicklung Russlands gemeinsam entwickelt hatten, und darin bestehe einer der Grundunterschiede zwischen ihnen und den politischen Duos in anderen Ländern. Dort gehe es um Konkurrenz und hier um eine Kraft, um eine Mannschaft, zitierte der Politologe den russischen Premier.

    Putin werde die Entscheidungen gemeinsam mit Medwedew treffen, so dass es 2012 keine Erschütterungen geben und alles stabil verlaufen werde.
    Auch der Pressesprecher des Premiers Dmitri Peskow erwähnte diese „akute und interessante“ Frage, die im Waldai-Club erörtert wurde. Nach Putins Worten seien beide Tandems „ganz verschieden“.

    „Dort handelt es sich um eine Vereinigung von Gegensätzen um der konjunkturbedingten Ziele willen, und hier um die Einheit der Ansichten um der gemeinsamen strategischen Richtlinie willen, an deren Ausarbeitung sie gemeinsam gearbeitet haben“, zitierte der Pressesprecher den russischen Premier.

    Der Diskussionsclub Waldai, benannt nach dem Ort des ersten Treffens vor sieben Jahren, wurde von RIA Novosti gemeinsam mit dem Rat für Außen- und Verteidigungspolitik, den Zeitschriften "Russia Profile.org" und "Russland in der globalen Politik" sowie mit der Zeitung "The Moscow News" organisiert. Der Club vereint etwa 300 ehemalige Spitzenpolitiker sowie Politologen, Juristen, Schriftsteller und Journalisten aus rund 15 Ländern.

    Die Clubmitglieder behandeln einmahl im Jahr diverse Probleme, mit denen Russland konfrontiert wird. Die Chefredakteurin von RIA Novosti, Swetlana Mironjuk, kündigte am Montag an, ein nächstes Diskussionsthema werde die Militärreform in Russland sein.

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