18:56 25 September 2017
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    Paris hält S-300-Raketen in Abchasien nicht für Friedensbedrohung

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    Der französische Präsident will trotz aller Georgien-Differenzen den Kreml mit der Nato versöhnen. Frankreichs Außenminister sieht keine neuen regionalen Gefahren durch russische S-300-Raketen in Abchasien.

    Der französische Präsident will trotz aller Georgien-Differenzen den Kreml mit der Nato versöhnen. Frankreichs Außenminister sieht keine neuen regionalen Gefahren durch russische S-300-Raketen in Abchasien.

    „Frankreichs Präsident will nach eigenen Worten zur Verbesserung der Beziehungen zwischen Russland und der Nato beitragen. Er will diese Beziehungen friedlicher und klarer machen“, sagte ein Sprecher des französischen Präsidialamtes am Dienstag nach einem Treffen von Nicolas Sarkozy mit Russlands Außenminister Sergej Lawrow und Verteidigungsminister Anatoli Serdjukow in Paris.

    „Der französische Präsident wies darauf hin, dass Russland ein Partner ist“, so der Sprecher weiter. Sarkozy wolle mit Russland auch im Verteidigungs- und Sicherheitsbereich kooperieren und habe das russisch-französische Verhältnis trotz der bestehenden Differenzen zu Georgien als „ausgezeichnet“ gelobt.

    Zur Stationierung russischer S-300-Luftabwehrsysteme in der von Georgien abtrünnigen Republik Abchasien, das von Russland als unabhängiger Staat anerkannt wird, sagte der französische Außenminister Bernard Kouchner, er sehe da keinen schweren Verstoß gegen die regionale Stabilität: „Diese Stationierung erfreut uns zwar nicht, gefährdet aber auch niemanden“.

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