00:27 14 Dezember 2018
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    WSJ: Äußerung von EU-Kommissar De Gucht zu den USA soll Konsequenzen haben

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    Die Zeitung Wall Street Journal hat den Vorsitzenden der Europäischen Kommission, Jose Manuel Barroso, aufgerufen, den Belgier Karel De Gucht, EU-Kommissar für Handel, für eine unachtsame Äußerung bezüglich der USA zu entlassen, die eine Reihe von in Brüssel akkreditierten Journalisten als antisemitisch bezeichnete.

    Die  Zeitung Wall Street Journal hat den Vorsitzenden der Europäischen Kommission, Jose Manuel Barroso, aufgerufen, den Belgier Karel De Gucht, EU-Kommissar für Handel, für eine unachtsame Äußerung bezüglich der USA zu entlassen, die eine Reihe von in Brüssel akkreditierten Journalisten als antisemitisch bezeichnete.

    Der belgische Ex-Außenminister äußerte sich skeptisch zu den Chancen für einen Erfolg der Direktverhandlungen zwischen Israel und Palästina, die vorige Woche in Washington wieder aufgenommen wurden. Auf die Frage des flämischen Radios  Een antwortete De Gucht nach einer Version von Medien, dass die jüdische Lobby im Capitol nicht unterschätzt werden dürfe.

    Sollte Barroso den EU-Kommissar für Handel nicht entlassen, so müsse die US-Administration nach Meinung  von Wall Street Journal den für den November geplanten EU-USA-Gipfel absagen.

    De Gucht selbst beeilte sich, seine unachtsame Äußerung zu rechtfertigen.

    „Ich äußerte meinen persönlichen Standpunkt und bedauere, dass meine Kommentare anders ausgelegt wurden, als ich sie gemeint habe. Ich wollte die jüdische Gemeinschaft weder beleidigen noch brandmarken. Ich will ganz klar sagen, dass der Antisemitismus in der gegenwärtigen Welt keinen Platz hat“, heißt es in einer Erklärung des EU-Kommissars, die bei RIA Novosti einging.

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