13:03 23 Januar 2018
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    Russland und Norwegen schließen Seegrenzvertrag - MEHR

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    Ein russisch-norwegischer Vertrag über die Abgrenzung der Meeresgewässer und über die Zusammenarbeit in der Barentssee und im Nordpolarmeer ist am Mittwoch in Murmansk in Anwesenheit des russischen Präsidenten Dmitri Medwedew und des norwegischen Regierungschefs Jens Stoltenberg signiert worden.

    Ein russisch-norwegischer Vertrag über die Abgrenzung der Meeresgewässer und über die Zusammenarbeit in der Barentssee und im Nordpolarmeer ist am Mittwoch in Murmansk in Anwesenheit des russischen Präsidenten Dmitri Medwedew und des norwegischen Regierungschefs Jens Stoltenberg signiert worden.

    Die Unterzeichnung des Vertrags, über den seit 40 Jahren verhandelt worden war,  stellt einen historischen Durchbruch in den bilateralen Beziehungen dar. Darüber hinaus wird dem 30 Jahre langen Moratorium über den Abbau von Öl- und Gaslagerstätten auf dem Arktis-Schelf auf 175 000 Quadratkilometern Fläche ein Ende gesetzt.

    Der Gebietsstreit wurde schrittweise beigelegt. Im Jahre 2007 war ein Abkommen über den Waranger-Fjörd zustande gekommen, das die Abgrenzung der Meeresgewässer im äußeren Teil der Waranger-Bucht vorsah und einen Teil der noch offenen Fragen bereinigte.  

    Wie ein Mitarbeiter des russischen Präsidentenstabes äußerte, räumt der russisch-norwegische Vertrag über die Abgrenzung der Meeresgewässer und über die Zusammenarbeit in der Barentssee und im Nordpolarmeer eventuelle Differenzen hinsichtlich der Aufteilung der Energieträgerressourcen aus.

    „Der Zusammenarbeit in diesem Bereich wird das Prinzip zugrunde gelegt, nach dem jedes Vorkommen, über das eine Abgrenzungslinie verläuft, nur gemeinsam und als einheitliches Ganzes abgebaut werden kann. Dieses Herangehen soll es ermöglichen, eventuelle Differenzen hinsichtlich der Aufteilung der Energieträgerressourcen frühzeitig und effektiv auszuräumen“, sagte der Mitarbeiter des Präsidentenstabes.



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