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    Iran zum Dialog über sein Atomprogramm bereit - Ahmadinedschad

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    Teheran ist zu einem Dialog mit der internationalen Völkergemeinschaft über sein Atomprogramm bereit, allerdings ohne Druck von außen her. Das betonte Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad am Donnerstag auf der Tagung der UNO-Vollversammlung.

    UNO / NEW YORK, 24. September (RIA Novosti). Teheran ist zu einem Dialog mit der internationalen Völkergemeinschaft über sein Atomprogramm bereit, allerdings ohne Druck von außen her. Das betonte Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad am Donnerstag auf der Tagung der UNO-Vollversammlung.

    „Hier war die Rede davon, dass der Iran gezwungen werden müsse, zu einem konstruktiven Dialog zurückzukehren“, sagte er. „Dazu möchte ich folgendes sagen. Erstens: Der Iran war stets zu einem Dialog bereit, der auf Respekt und Gerechtigkeit basieren muss. Zweitens: Die Methoden, die auf dem Verzicht auf die Respektierung anderer Länder beruhen, sind seit langem schon wirkungslos geworden. Diejenigen, die Einschüchterung und Sanktionen in Erwiderung der klaren Logik des iranischen Volkes eingesetzt haben, vernichten die Reste der Autorität des UN-Sicherheitsrates und das Vertrauen der Länder zu diesem Gremium.“

    Iran sei „zu ernsthaften und freien Diskussionen mit amerikanischen Staatsmännern bereit“, so Ahmadinedschad. Er schlug vor, „jährlich freie Diskussionen im Rahmen der UN-Vollversammlung“ zu organisieren, um akute Probleme zu regeln wie der jetzige Strei um das iranische Atomprogramm.

    Wie er betonte, hält Teheran alle IAEO-Vorschriften sogar in einem größeren Umfang als es von ihm verlangt wird.

    Nach seinen Worten bleibt die zusammen mit der Türkei und Brasilien konzipierte Teheraner Erklärung über die Bedingungen des Umtauschs des nuklearen Brennstoffs gegen das angereicherte iranische Uran weiterhin die Grundlage der iranischen Position zur Wiederaufnahme des Dialogs.

    Der Iran hatte die Verhandlungen mit der Sechsergruppe (Russland, USA, China, Großbritannien, Frankreich und Deutschland) abgebrochen, nachdem der IAEO-Gouverneursrat im November 2009 eine Resolution verabschiedet hat, in der der Bau eines weiteren Urananreicherungsbetriebs in der Nähe der iranischen Stadt Qum verurteilt wurde.

    Gegen den Iran sind UN-Sanktionen in Kraft, die durch mehrere Resolutionen des Weltsicherheitsrates angenommen wurden. Damit reagierte die Weltorganisation auf die Weigerung Teherans, die Urananreicherung auf seinem Territorium einzustellen.

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