17:32 18 Dezember 2017
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    Ahmadinedschad empört über Koran-Verbrennung in USA

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    Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat von der Tribüne der UN-Vollversammlung in New York die Verbrennung des Korans in den USA scharf kritisiert.

    Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat von der Tribüne der UN-Vollversammlung in New York die Verbrennung des Korans in den USA scharf kritisiert. 

    Zwei christliche Priester hatten am 11. September nahe der US-Stadt Nashville mindestens zwei Koran-Ausgaben demonstrativ verbrannt. Zudem wurde im New Yorker Stadtbezirk Manhattan ein Exemplar des heiligen Buches des Islam während einer Gedenkveranstaltung für die Opfer der Terroranschläge vom 11. September 2001 geschändet.

    Während der Generaldebatte am Donnerstag bezeichnete Ahmadinedschad die Schändung des für die Moslems heiligen Buches als antihuman und abscheulich. Mit der Verbrennung des Korans habe man vergeblich versucht, „die Wahrheit zu verbrennen. Doch lässt sich die Wahrheit nicht verbrennen“, sagte Ahmadinedschad.

    Man sollte nicht dem Satan in die Hand spielen, sagte der iranische Präsident. Das iranische Volk respektiere alle Religionen, die Güte predigen, und verehre sowohl den Koran als auch die Bibel.

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